Leistungsschau: Modelle aus der Hand unserer Mitglieder

In dieser Rubrik stellen wir, je nach Betätigungsdrang unserer Mitglieder mit dem Hobby, deren Modelle vor.

42 WF Flughafen München-Riem – FLF 80/200, Faun-Magirus
WF Flughafen München-Riem – FLF 80/200, Faun-Magirus
Am Sonntag, den 11. Oktober 2020, wurde der Europäische Tag der Restauratoren begangen, ein Aktionstag, der alljährlich am zweiten Sonntag im Oktober stattfindet. Das hat in unserem Freund Charly die Erinnerung daran wachgerüttelt, daß er schon längst zwei seiner Modell-Oldtimer, die beiden FLF, restaurieren wollte. Also hat er seinen eigenen Aktionstag ausgerichtet und seine beiden Riemer FLF 80/200 aus der Schublade geholt.
Die Modelle


Vor vermutlich vierzig Jahren sind die beiden Modelle aus Preiser-Bausätzen entstanden (damalige Artikel-Nummer 2632). Eigenes Zutun beim Zusammenbau war eigentlich nur die Lackierung an Fahrerkabine und Heck per Pinsel in Weiß. Allerdings waren beide Modelle inzwischen etwas ramponiert: Relings aus der Halterung, Prallbleche am Werfer gebrochen, Kennzeichen-Halter abgefallen, Decals teils verblichen, teils beschädigt. Die „Restaurierung“ beschränkte sich jedoch auf die Fixierung abgefallener Teile, ansonsten blieben die Modelle im vorgefundenen Zustand. Die Modelle sollten ihren „historischen“ modellbau-technischen modellbauerischen Status beibehalten.
Die Originale
Am damaligen Münchner Flughafen in Riem wurden die beiden Vorbilder im Jahr 1972 in den Dienst gestellt; Fahrgestell Faun, Aufbau Magirus. Fahrzeug Nr. 1 trug das Kennzeichen M-LY 624, die Nr. 2 das Kennzeichen M-LY 622.


Die Fotos oben wurden aufgenommen bei der Fahrzeugparade 100 Jahre Berufsfeuerwehr München im Juli 1979. Der Flughafen in Riem wurde Mitte 1992 geschlossen (Umzug ins Erdinger Moos). In welchem Jahr die beiden FLF bei der WF ausgesondert wurden, müßte noch eruiert werden. Hinweise dazu und über deren späteren Verbleib werden gern über unser Kontakt-Formular entgegengenommen. Das Fahrzeug Nr. 1 wurde Mitte 2017 noch auf dem Gelände einer Verwertungsfirma in Memmingerberg (Unterallgäu) gesichtet; weiteres ist leider nicht bekannt.
41 BF München und FF Ottobrunn – Zubringer-Löschfahrzeuge ZB 6/24
BF München und FF Ottobrunn – Zubringer-Löschfahrzeuge ZB 6/24
Es dürfte in keinem Fuhrpark einer Modell-Feuerwehr München fehlen, das ZB 6/24 von Preiser, das etwa im Jahr 1987 unter der Artikel-Nummer 1202 rauskam (seit 1991 unter der Art.-Nr. 31202 geführt), damals zum Preis von 25 Mark. Heute, im Jahr 2020, kostet es etwa 23 Euro und ist nach wie vor ein hervorragendes Modell, das sich mit ein wenig Farbe und ein paar Zurüstteilen zu einem erstklassigen Modell noch aufwerten läßt, besonders seit der plastisch wirkende Kühlergrill (DW Details in Scale Modellbau) verfügbar ist. Das Basismodell der hier gezeigten Miniaturen stammt also jeweils von Preiser.


Foto 1 bis Foto 4: Das Modell von Volker Bucher; in Foto 2 mit drangehängtem Schaum-Wasser-Werfer. Vorbild ist das ZB 6/24 der Wache 7 (Milbertshofen) mit dem Kennzeichen M-2853. – Foto 3 und Foto 4: Insgesamt gab es bei der BF München vier ZB 6/24, die auch für Einsätze auf dem damaligen Flughafen in Riem eingesetzt werden konnten: „Mit drei … ZB konnte unterstützend zur Flughafen-Feuerwehr eine Landebahn-Beschäumung von rund dreihundert Metern Länge durchgeführt werden. Erst 1989 … entfiel diese spezielle Aufgabe.“ (Quelle: Hans-Joachim Profeld: Die Feuerwehr München und ihre Fahrzeuge. Band 2: Von den 60er Jahren bis heute. Arcos Verlag, Ergolding 1998, Seite 45.) Volker Bucher ergänzt: „Dazu lagerten auf den Aufbau (in Halterungen an der Rückseite des Schaummitteltanks) eines jeden Zubringerlöschfahrzeug … zwei Schaumrohre S 4 mit Schaumprallblech. Diese wurden an den heckseitigen B-Druckabgängen angeschlossen. Zum Beschäumen der Start- und Landebahn fuhren dann zwei ZB 6/24 in gewissen Abstand nebeneinander und zogen bzw. verlegten somit einen gleichmäßigen Schaumteppich. Zur Kontrolle dieses Vorgangs folgte jeweils ein Besatzungsmitglied dem Fahrzeug am heckseitigen Pumpen-Bedienstand.“

Foto 5 und Foto 6: Modell von Martin Sigl. Vorbild ist das ZB der Wache 7 in Milbertshofen.
Foto 7 und Foto 8: Modell von Karl-Heinz Schuster, ebenfalls nach dem Vorbild der Wache 7.


Foto 9 bis Foto 12: Vorbild dieses Modells von Martin Sigl ist das TLF 24/50 der FF Ottobrunn, Kennzeichen M-1367. Es handelt sich um das ehemalige Münchner ZB 6/24 der Wache 2 (Sendling), damaliges Kennzeichen M-2860, das zwischen 1991 und 2006 in Ottobrunn seinen Dienst versah. Danach wechselte es zur FF Harthausen, wo es bis heute (Mitte 2020) im Einsatzdienst steht. Zum Modell: Kühlergrill mit Motorimitation und Türgriffe von DW Details in Scale Modellbau (Dirk Wiesner), Monitorauflagen aus Silberdraht, aufwendige Bestückung des Hecks, Schlauchbrückenbox Eigenbau, Lackierung Airbrush, Decals von MMH-Modellbau (Markus Hawener).

Zu den ZB 6/24 in München und später bei Feuerwehren andernorts siehe auf dieser unserer Internet-Seite die Ü-30-Schau Nr. 8: Die großen Vier: ZB 6/24 in München und Oberbayern, in Unterfranken, in der Oberpfalz und in Hessen.

40 BF München – Sprint, Sprinter am Sprintesten
BF München – Sprint, Sprinter am Sprintesten
Die Berufsfeuerwehr München unterhält etliche Mercedes-Benz Sprinter; wir präsentieren davon eine Auswahl in Modell und Vorbild.
Modelle (Foto 1 bis Foto 12)

Foto 1 und Foto 2: GW (Gerätewagen) Dekon(tamination), Kennzeichen M-2815. Vorbild siehe Foto 13. – Modell (Maßstab 1:87): Basismodell von Wiking. Blaulichter von Rietze, Heckwarnleuchten von DS-Design, Lackierung per Airbrush mit Farben von Elita, weitere Ausstattung von Elfinger Decals. Dachträger: Eigenanfertigung aus Profilen von Evergreen.

Foto 3 und Foto 4: GW Kommunikationstechnik, Kennzeichen M-2734. Vorbild siehe Foto 14. – Modell (Maßstab 1:87): Basismodel von Herpa. Blaulichter von Rietze, Heckwarnleuchten von DS-Design, Lackierung per Airbrush mit Farben von Elita, weitere Ausstattung von Elfinger Decals.

Foto 5: MZF (Mehrzweck-Fahrzeug), Kennzeichen M-2807, Baujahr 2005. Vorbild siehe Foto 15. – Modell (Maßstab 1:87): Basismodell von Wiking, Farben von Weinert (RAL 3000) und Elita (Life Colours). Decals vor allem von Elfinger Decals und auch von DS-Design. Blaulichter von Herpa, Heckwarnlichter von DS-Design. – Foto 6: MZF, Kennzeichen M-F 1035, Baujahr 2018. Vorbild siehe Foto 16. – Modell (Maßstab 1:87): Herpa in der Ausführung der BF München. Weitere Ausstattung: Dachkennung, Wachnummer, Kennzeichen und Funkrufname von Elfinger Decals, Dachwarnleuchten von DS-Design, Rückfahrkamera auf dem Dach von Mickon, Dachträger in Eigenbau aus Profilen von Evergreen, Lackierung der äußeren Ecken des Heck-Stoßfängers in Weiß; ansonsten keine weitere Lackierung.

Foto 7 und Foto 8: ELW (Einsatzleitwagen), Kennzeichen M-2836. Vorbild siehe Foto 17. – Modell (Maßstab 1:87): Basismodell von Wiking, Farben von Weinert (RAL 3000) und Elita (Life Colours), Decals von Elfinger Decals. Seitliche Umfeldbeleuchtung, Heck-Rundumleuchte und Heck-Warnleuchten von DS-Design, Blaulichtbalken und Fanfaren von Herpa, Trittrost am Heck von FKS Modellbau.

Foto 9 und Foto 10: GW (Gerätewagen) Werkstatt ATW (ursprünglich Atemschutz-Transportwagen), Kennzeichen M-2731, Baujahr 2006. Vorbild siehe Foto 18. – Modell (Maßstab 1:87): Basismodell von Herpa; Fenster der Laderaumtür auf der Beifahrerseite herausgefeilt und versäubert. Beschriftungssatz von Elfinger Decals, Farben von Weinert (RAL 3000) und Elita (Life Colours). Blaulichter von Herpa, Heckwarnlichter von DS-Design.

Foto 11 und Foto 12: Klaf (Kleinalarm-Fahrzeug), Baujahr 2006, Kennzeichen M-2827, Betriebs-Nummer 418. – Modell (Maßstab 1:87): Basismodell von Wiking. Farben von Weinert (RAL 3000) und Elita (Life Colours). Seitliche Umfeldbeleuchtung und Heckwarnleuchten von DS-Design. Dachträger und Umfeldbeleuchtung am Heck: Eigenbau aus Profilen von Evergreen. Neue Sicherheitsbeklebung am Heck: Elfinger Decals.
Modelle, Text und Fotos: Manfred Baaske

Vorbilder (Foto 13 bis 18)

Foto 13: GW Dekon, Baujahr 2005, Kennzeichen M-2815, Betriebs-Nummer 343, Sprinter 311 CDI, aufgenommen vor der Hauptfeuerwache im Jahr 2016. Modell siehe Foto 1 und 2. – Foto 14: GW Kommunikationstechnik (zuvor Werkstattwagen K-Tech.), Baujahr 2006, Kennzeichen M-2734, Betriebs-Nummer 32, Sprinter 311 CDI fotografiert im Jahr 2020. Modell siehe Foto 3 und 4.

Foto 15: MZF, Baujahr 2005, Kennzeichen M-2807, Betriebs-Nummer 256, Sprinter 311 CDI. Modell siehe Foto 5. – Foto 16: MZF, Baujahr 2018, Kennzeichen M-F 1035, Betriebs-Nummer 35, Sprinter 316 Blue-Tec. Modell siehe Foto 6.

Foto 17: ELW UG ÖEL, Einsatzleitwagen Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, Baujahr 2005, Kennzeichen M-2836, Betriebs-Nummer 223. Dieser ELW ist das Begleitfahrzeug zum großen Sattelzug , dem KELF (Katastrophen-Einsatz-Leit-Fahrzeug). Modell siehe Foto 7 und 8. – Foto 18: GW Werkstatt ATW (ursprünglich Atemschutz-Transportwagen), Baujahr 2006, Kennzeichen M-2731, Sprinter 311 CDI. Modell siehe Foto 9 und 10.

39 BF München – Mercedes-Benz der G-Klasse als ELW
BF München – Mercedes-Benz der G-Klasse als ELW
Vorbilder – Zwischen 1987 und 2016 befanden sich bei der Berufsfeuerwehr München drei Mercedes-Benz-Fahrzeuge der G-Klasse unter anderem als Einsatz-Leitwagen (ELW) im Fuhrpark: zunächst ein 300 GD und später zwei G 320.
Modelle – Allen Modellen gemeinsam ist: Basismodell von Wiking, Airbrush-Lackierung mit Farben von Elita, Beschriftung und Türwappen von TL Decals.

Foto 1 und Foto 2: Modell (Maßstab 1:87) des 300 GD mit dem Kennzeichen M–6432. Kotflügel zur Airbrush-Lackierung in Weiß zuvor abgeklebt.

Foto 3 und Foto 4: Modell (Maßstab 1:160) des 300 GD mit dem Kennzeichen M–6432. Kotflügel zur Airbrush-Lackierung in Weiß zuvor abgeklebt, was sich beim kleineren Maßstab 1:160 als ziemlich diffizil erwiesen hat. Dachkennung aus eigener Anfertigung und nicht weniger diffizil: Jeder Buchstabe und jede Ziffer in Höhe von jeweils einem Millimeter wurden einzeln aufgebracht.

Foto 5 und Foto 6: Modell (Maßstab 1:160) des G 320 mit dem Kennzeichen M–2157. Dachkennung aus eigener Anfertigung: Jeder Buchstabe und jede Ziffer in Höhe von jeweils einem Millimeter wurden einzeln aufgebracht.
Text, Modelle und Fotos: Manfred Baaske.


Foto 7: M–6432 (Mercedes-Benz 300 GD) an der Hauptfeuerwache; Foto aus dem Jahr 1996 – Foto 8: M–2157 (Mercedes-Benz G 320).

Foto 9: M–2137 (Mercedes-Benz G 320) im Olympiapark; Foto von 2012. – Foto 10: Die beiden G 320 am 17. Juni 2007 bereit zur Parade München sieht: Rot anläßlich des Jubiläums 140 Jahre Freiwillige Feuerwehr München.
Weitere Fotos von Vorbildern und Modellen der G-Klasse siehe in der Ü-30-Schau unter Nr. 7: Mercedes-Benz, G-Klasse, BF München, sodann FF Furth im Wald.

38 FF München, Abteilung Michaeliburg, Verpflegungs-Anhänger
FF München, Abteilung Michaeliburg, Verpflegungs-Anhänger
Dieser Anhänger ist ein echter SUV: Strukturiert, Unverzichtbar, Vollverpflegung. Unser Freund Albrecht hat ihn als Modell gebaut, und zwar …


… und zwar ausschließlich mit vorgefundenen Einzelteilen aus der Bastelkiste. Basismodell (Maßstab 1:87) ist ein Ausschank-Anhänger. Umbau vom Einachser auf Tandem-Achse, rückwärtige Seite und Heck verschlossen und verspachtelt, Komplett-Lackierung und Ausstattung mit Details und Decals. (Kommentar der Redaktion: Anspruchsvoller Modellbau ist auch ohne spektakuläre Vorbilder möglich.) – Modell, Fotos und Text: Albrecht Fritsch.
Dieser Verpflegungs-Anhänger wird bei der Abteilung Michaeliburg der Freiwilligen Feuerwehr München vorgehalten. Seine Bezeichnung ist sein Zweck: Die Kräfte der Feuerwehr München bei lang anhaltenden Einsätzen mit Mahlzeiten zu versorgen. Der Anhänger ist gleichsam eine Küche auf Rädern und ausgestattet mit Konvektomat (Heißluft-Ofen), Gasherd, Grillstation, Dunst-Abzugshaube und Gastronomie-Spülmaschine. Quelle: Freiwillige Feuerwehr München, Abteilung Michaeliburg.
37 Großtanklöschfahrzeug GTLF respektive Flughafenlöschfahrzeug FLF 24 S von Magirus
Großtanklöschfahrzeug GTLF respektive Flughafenlöschfahrzeug FLF 24 S von Magirus
Als Vorbild wie auch als Modell hoechst interessant ist der Magirus-Eckhauber-Sattelzug als Großtanklöschfahrzeug GTLF respektive als Flughafenlöschfahrzeug des Typs FLF 24 S.


Modell, Foto 1 bis Foto 4: Grundmodell war der Bausatz von RMM (Reinhard Merlau Modellbau, Artikel-Nummer 12.004.101, erschienen im November 1995); als Vorbild diente das Großtanklöschfahrzeug der Werkfeuerwehr der Farbwerke Hoechst AG in Frankfurt am Main. Die dafür vorgesehenen Decals wurden jedoch nicht aufgebracht, sondern das Modell blieb neutral gehalten (sozusagen als Vorführ-Fahrzeug). Hinzugefügt wurden lediglich ein paar Zurüstteile (zum Beispiel Scheinwerfer und Scheibenwischer von Weinert oder Holzroste auf dem Aufbaudach, wahrscheinlich von Preiser) und ein paar Detail-Lackierungen.

Vorbild: Fahrzeuge dieser Art gab es nur in wenigen Exemplaren, beispielsweise beim Flughafen Münster-Osnabrück (als FLF), bei der Werkfeuerwehr Hoechst, bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt am Main (jeweils als GTLF), und eines war im Jahr 1972 in Frankfurt auf der Messe Der Rote Hahn – Interschutz zu besichtigen. Aha, interessant, mag der an Münchner (Modell-)Fahrzegen interessierte Leser einwerfen – und was hat das mit der bayrischen Landeshauptstadt zu tun? Das verhält sich so: Auch in München war ein Fahrzeug dieser Bauart im Einsatzdienst, wenn auch nur vorübergehend, nämlich während der Olympischen Spiele 1972. Foto 5: Ein FLF 24 S vor dem Olympia-Stadion mit einem Teil der damals in München eingesetzten auswärtigen Fahrzeuge. Das Foto stammt aus der Festschrift 125 Jahre Berufsfeuerwehr München 1879–2004 (Seite 100; Wiedergabe hier mit freundlicher Genehmigung der Pressestelle der Berufsfeuerwehr München). Ganz rechts in der Reihe der Fahrzeuge erkennt man den Sattelzug. Sehr wahrscheinlich war es jener, der zuvor auf der Messe Der Rote Hahn – Interschutz präsentiert wurde. – Foto 6: Das FLF 24 S vor der Münchner Hauptfeuerwache – so jedenfalls könnte es ausgesehen haben, wenn es so gewesen wäre. Daß es sich um einen fake handelt, ist leicht auszumachen, denn die Zugmaschine auf dem Foto vom Olympiapark ist mit einem Staffel-Fahrerhaus ausgestattet und nicht mit einem Trupp-Fahrerhaus wie auf dem gestellten Foto 6, auf dem das Modell von den Fotos 1 bis 4 zu sehen ist.
36 BF München – Drehleiter mit Korb DLK 12/9 PLC
BF München – Drehleiter mit Korb DLK 12/9 PLC


Modell, Foto 1 bis Foto 4: Basis des Modells (Maßstab 1:87) ist ein Mercedes-Benz-Vario-Fahrgestell von Herpa. Drehleiterkranz, Leiterpark und Heck wurden aus einer Metz-Drehleiter von Herpa umgebaut. Das Leiter-Podest ist ein Eigenbau aus Kunststoff-Platten der Stärke 1 Millimeter. Lackierung mit Airbrush und Komplettierung mit Decals und Klebefolie. – Modell, Fotos und Text: Albrecht Fritsch.

Vorbild, Foto 5 und Foto 6: Sie trug das Prädikat „kleinste vollhydraulische Drehleiter der Welt“, die DLK 12/9 der Feuerwache 5 (Ramersdorf), die im Jahr 2001 in den Dienst gestellt wurde (Betriebs-Nummer 240, Kennzeichen M–2499). Fahrgestell war ein Mercedes-Benz Vario 814 D, der Aufbau stammte von Metz. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen eignete sie sich vor allem für Einsätze in engen Altstadt-Bereichen und Hinterhöfen. Und aufgrund ihrer geringen Achslast konnte sie fast alle Tunnel-, Tiefgaragen- und Kellerdeckel befahren. Ausgesondert wurde die kleine DLK im Jahr 2017. Die Fotos stammen aus dem Jahr 2007.
35 BF München – Volkswagen Amarok als Gerätewagen (GW): Eine Design-Studie
BF München – Volkswagen Amarok als Gerätewagen (GW): Eine Design-Studie
Mit unserem Modellbau-Freund Manfred begeben wir uns jetzt in den Bereich der Fiktion; Manfred schreibt: „Als Fan des VW Amarok habe ich mal eine Design-Studie angefertigt, wie ein Amarok bei der BF München aussehen könnte. Und da es sich um ein Phantasiemodell handelt, ist auch das Kennzeichen der Phantasie entsprungen, zeigt aber deutlich, für welchen Münchner Fußballverein das Herz des Erbauers schlägt …“ Ergänzung durch die Redaktion dieser Internet-Seite: Anfang Februar 2020 wurde aufgrund des Corona-Virus darüber diskutiert, Großveranstaltungen mit mehr als eintausend Teilnehmern und Fußballspiele bis auf weiteres nicht stattfinden zu lassen. Nun stellt sich die Frage: Müssen jetzt die Spiele des FC Bayern auch abgesagt werden? Die Gegenfrage der Sechzger-Fans lautet: Kommen denn zu den Bayern-Spielen überhaupts mehr als tausend Zuschauer?


Modell im Maßstab 1:87 – Grundmodell: Wiking – Farben: Elita – Decals: verschiedene Hersteller – Nummerschilder: Elfinger Decals – Blaulichtbalken: Shapeways – Abklebetape: Tamiya. Die Abkleberei war ziehmlich aufwendig und mußte in mehreren Schritten gemacht werden.
Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske
34 Rettungshubschrauber D-HDRZ der DRF Luftrettung
Rettungshubschrauber D-HDRZ der DRF Luftrettung

Modell, Foto 1 und Foto 2 – Modell im Maßstab 1:87 – Grundmodell: Airpower 87 (einer der wenigen Hersteller, die Flugzeug-Modelle im Maßstab 1:87 anbieten) – Gebaut aus dem Bausatz wie geliefert (also OOB, out of the box) – Lackierung mit Farben von Elita – Rotor zum Transport abnehmbar.
Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske

Vorbild, Foto 3 und Foto 4 – Foto 3: D-HDRZ gelandet in München auf der Theresienwiese (Foto vom April 2014). – Foto 4: D-HDRZ im Abflug aus dem Münchner Bavariapark (Foto aufgenommen im August 2011).
Weitere Fotos von RTH-Landungen siehe unter der Rubrik Umschau auf dieser Internet-Seite; dann in der unteren Hälfte der Auflistung 9 Umgeschaut in der Münchner Ludwigsvorstadt: RTH-Landungen anklicken.
33 BF München – Notarztwagen (NAW), Mercedes-Benz L 408/29
BF München – Erster Notarztwagen (NAW) des Typs Mercedes-Benz L 408/29
Das Vorbild dieses Modells war der erste NAW vom Typ Mercedes-Benz 408/29; der Ausbau erfolgte durch die Firma Miesen, Baujahr 1970. Ursprünglich ein Vorführwagen wurde der NAW Anfang 1972 bei der BF München in den Dienst gestellt (Kennzeichen M–2852). Nur dieses NAW-Fahrzeug der BF München weist je Seite zwei Fenster zum Patientenraum auf. Quelle: Hans-Joachim Profeld: Die Feuerwehr München und ihre Fahrzeuge von den sechziger Jahren bis heute. Arcos-Verlag, Ergolding 1998, Seite 57.

Modell im Maßstab 1:87 – Grundmodell: Brekina – Das zweite Fenster zum Patientenraum je Fahrzeugseite wurde ausgefeilt – Lackierung: Farben von Elita (unter anderem RAL 3024) – Zurüstteile und Decals: Verschiedene Hersteller.
Modell, Text und Foto: Manfred Baaske
32 BF München – NEF Kinder, Land Rover Discovery
BF München – NEF Kinder, Land Rover Discovery
Man wird nicht davon ausgehen können, es sei allgemein bekannt, daß bei der Berufsfeuerwehr München jemals ein Land Rover eingesetzt wurde. Unter den Freunden des Feuerwehr-Modellbau München (FWMM) ist dies jedoch nicht unbedingt eine Neuigkeit, was für deren Kompetenz in Sachen Feuerwehr München spricht. Unser Freund Hans hatte schon im Jahr 2010 ein solches Fahrzeug in seinem Modell-Fuhrpark, und im Jahr 2018 folgten die Modelle von Martin und Manfred, als Busch das Modell eines Land Rover Discovery herausbrachte. Hier zuerst die Fotos der Modelle, jeweils im Maßstab 1:87.
Foto 1 und Foto 2: Modell von Hans Putterer. – Grundmodell war der Bausatz Nr. 237 von MEK (Margit Ebling, Kostheim). Baujahr des Modells: 2010. – Lackierung mit dem Pinsel per Hand. – Versehen mit den entsprechenden Decals außer mit Wachen-Kennummer und Funkrufnamen, die seinerzeit im Maßstab 1:87 noch nicht verfügbar waren. – Modell, Fotos und Text: Hans Putterer.

Foto 3 und Foto 4: Modell von Manfred Baaske. – Grundmodell von Busch, Artikel-Nummer 51902 (Land Rover Discovery in Weiß, Neuheit im Jahr 2018). – Lackierung per Airbrush; Farben von Elita. – Abklebung: Maskierband von Tamiya. – Blaulichtbalken: Herpa. – Heck-Warnleuchten (Dachkanten): DS Design. – Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.

Foto 5 und Foto 6: Modell von Martin Sigl. – Grundmodell, Lackierung, Zurüstteile etc. wie beim Modell von Foto 3 und Foto 4.

Foto 7 und Foto 8 (beide Fotos © Hans-Joachim Profeld): Im Jahr 1989 wurde bei der Berufsfeuerwehr München der Kinder-Notarzt-Dienst eingerichtet. Fungierten seitdem Automobile von BMW als Einsatzfahrzeuge, so wurde im Jahr 2001 ein Land Rover Discovery in den Dienst gestellt (einige Daten: permanenter Allrad-Antrieb, 5-Zylinder-Turbo-Dieselmotor, 102 kW respektive 136 PS, 157 km/h Höchstgeschwindigkeit). Der Grundton der Karosserie war eine weiße Lackierung; die Motorhaube, die seitlichen Türen und die Hecktür wurden mit hellroter Folie beklebt. Für die Beschriftung verwendete man blaue Folie. Auf dem Dach wurde ein Warnbalken von Hella (Typ RTK 6 SL) angebracht; außerdem waren Frontblitzer vorhanden. Neben der selbstverständlich mitgeführten Ausrüstung an medizinischen Geräten zur Notfall-Versorgung von Kindern und auch Erwachsenen standen dem Fahrer etliche elektronisch gesteuerte Assistenz-Systeme zur Verfügung. Das Fahrzeug war der Feuerwache 3 (Westend) zugeordnet, führte allerdings den Funkrufnamen 1.76.1, da es ursprünglich an der (näher zur Hauptfeuerwache gelegenen) Haunerschen Kinderklinik beim Goetheplatz stationiert war.
Dem Land Rover war nur eine kurze Einsatzzeit beschieden; dementsprechend selten sind auch Fotografien dieses Fahrzeugs. Um so dankbarer sind wir Hans-Joachim Profeld, der uns die beiden Fotos zur Verfügung gestellt hat (aufgenommen im Jahr 2001). Das Fahrzeug war nämlich nur bis zum 25. März 2003 im Einsatzdienst, also nur zwei Jahre: Aufgrund eines Unfalls mußte es ausgesondert werden.
Quellen: Hans-Joachim Profeld: Neues Land-Rover-NEF bei der Berufsfeuerwehr München. In: Brandschutz – Deutsche Feuerwehr-Zeitung, 55. Jahrgang, August 2001, Seite 763 f. – Persönliche Mitteilung von Hans Putterer.
31 WF IABG, Ottobrunn – DLK 23-12 PLC
Werkfeuerwehr der IABG (Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH) in Ottobrunn bei München – DLK 23-12 PLC

Wir zitieren hier den Baubericht (Modell im Maßstab 1:87) unseres Freundes Manfred: „Das Grundmodell inklusive des Leiterparks stammt von Herpa. Das Modell wurde komplett zerlegt, um alle Teile neu lackieren zu können. Dabei wurden Farben von Weinert und von Elita verwendet. Auch alle Jalousien und ebenso der Leiterpark wurden aluminiumfarben lackiert (Mr. Hobby Metal Color MC 218 Aluminium). Der Lüfter, gelagert am Leiterstuhl, stammt aus der Teile-Kiste, ebenso die Box unter der Leiterauflage an der Kabinen-Rückseite. Die Decals stammen von W. Elfinger, die Türwappen der Werkfeuerwehr fertigte DS-Design nach meinen Vorgaben. Offen bleiben muß zunächst die Frage, ob das Heck mit Beklebungen versehen ist. Nach der mir vorliegenden Fotografie ist höchstwahrscheinlich keine Beklebung vorhanden. Sollte einmal eine Heck-Ansicht zur Verfügung stehen, kann, falls erforderlich, das Modell nachträglich vervollständigt werden.
Als besonders schwierig gestaltete sich die Beschaffung eines vorbildgerechten Kühlergrills ohne Frontblitzer. Die Herpa-Grills der Einsatzfahrzeuge sind nämlich stets mit Frontblitzern versehen. Der Grill eines eigens online gekauften Lkw konnte jedoch nicht verwendet werden, da es sich bei diesem Modell um ein 10-Tonnen-Fahrgestell handelt, bei dem der Grill eine Rippe höher ausfällt. Das Modell des folgenden Kaufs hatte zwar den richtigen Grill, der aber ebenfalls (zunächst) nicht paßte, da die Einsatzfahrzeuge eine größer dimensionierte Stoßstange haben. Erst nachdem die angespritzen Blinker abgetrennt worden waren und einzeln eingeklebt wurden, war alles stimmig. Jetzt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.“
Soweit der Bericht von Manfred. Da bewahrheitet sich wieder die alte Modellbauer-Weisheit:
Soll Dein Modell wie’s Vorbild sein / Steckst Du Ge(du)ld und Sorgfalt rein.
Modell, Foto und Text: Manfred Baaske
30 FF Geltendorf – Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug MAN TGM 13.29, Aufbau Rosenbauer
FF Geltendorf – Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug MAN TGM 13.290, Aufbau Rosenbauer
Anfang Oktober 2018 konnte die Freiwillige Feuerwehr Geltendorf (Landkreis Landsberg am Lech) ihr neues Gerätehaus beziehen und gleichzeitig ein neues Fahrzeug in den Dienst stellen, ein HLF auf MAN-Fahrgestell (TGM 13.290) mit Aufbau von Rosenbauer. Bereits einige Zeit zuvor kam während einer Unterhaltung zwischen unserem FWMM-Freund Manfred Baaske und dem Geltendorfer Bürgermeister, Herrn Wilhelm Lehmann, der Gedanke auf, das neue HLF auch als Modell vorfahren zu lassen. Und so wurde es dann auch gemacht: Eine gelungene Symbiose aus Gemeindepolitik und regionalem Modellbau-Handwerk.



Modell, Foto 1 bis Foto 6 – Maßstab 1:87 – Grundmodell: Wiking, Feuerwehr-LF Rosenbauer AT (Artikel-Nummer 061246). Dessen Aufbau erwies sich aber als zu kurz, so daß dieser durch einen Aufbau aus dem TBM-Modellbaustudio (Tobias Bellm) ersetzt wurde; das Fahrgestell wurde dementsprechend verlängert. – Haspeln am Heck: Haspel-Halterungen sowie aufgewickelter Schlauch von MBSK; Haspeln von Rietze. – Scheinwerfer-Schutzgitter: MBSK. – Leitern: Eigener Fundus. – Weitere Details: Eigenbau. – Lackierung per Airbrush: Farben von Elita und von Weinert. – Decals, teilweise in 3-D-Technik: Elfinger Decals und Modellbau. Die Decals wurden noch mit einer Schutzschicht aus Klarlack von Elita überzogen.
Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.


Vorbild, Foto 7 und Foto 8 – Seit Oktober 2018 im Einsatzdienst bei der FF Geltendorf: HLF 20 mit dem Kennzeichen: LL–FG 401.

29 BF München – Gerätewagen Gefahrgut auf Mercedes-Benz Atego mit Aufbau von Lentner
BF München – Gerätewagen Gefahrgut auf Mercedes-Benz Atego 1527 F mit Aufbau von Lentner


Modelle, Foto 1 bis Foto 4 – Maßstab 1:87 – Fahrerkabine und Fahrgestell (verlängert): Herpa Mercedes-Benz Atego Plateau-Abschleppwagen Feuerwehr (Artikelnummer 091923; im Februar 2019 nicht mehr lieferbar). – Geräte-Aufbau: Bausatz aus gefrästen Einzelteilen von DH-Modellbau (Dominik Heimann). Am Aufbau wurden weitere Konturen eingeritzt sowie erhabene Details mittels Profilen von Evergreen nachgebildet, ebenso die Lichtleisten an den oberen Aufbaukanten. Die Hebebühne am Heck wurde dem Original entsprechend verändert und mit einer Kinematik von MH-Modellbau (Markus Hawener)versehen. Dem Frästeile-Bausatz von DH-Modellbau liegen auch der Lentner-„Kragen“ und Decals bei. – Das Modell wurde mit zahlreichen Zurüstteilen vervollständigt. – Lackierung: Airbrush.
Modelle, Fotos und Text: Martin Sigl.


Vorbild, Foto 5 und Foto 6 – Ende des Jahres 2017 wurden bei der Berufsfeuerwehr München zwei baugleiche Gerätewagen Gefahrgut in den Dienst gestellt: Fahrgestell Mercedes-Benz Atego 1527 F, Aufbau Lentner. Stationiert wurden die beiden Fahrzeuge auf der Feuerwache 2 in Sendling (Kennzeichen M–F 1230) und auf der Feuerwache 7 in Milbertshofen (Kennzeichen M–F 1233). Auf den Fotos ist der GW der Milbertshofener Wache zu sehen, zum Zeitpunkt der Aufnahmen (2017) noch auf der Feuerwache 9 in Perlach.

28 BF München – Tanklöschfahrzeug 20/40 SL auf MAN TGS 18.360 mit Aufbau von Rosenbauer
BF München – Tanklöschfahrzeug 20/40 SL auf MAN TGS 18.360 mit Aufbau von Rosenbauer


Modell, Foto 1 bis Foto 4 (im Vordergrund) – Maßstab 1:87 – Grundmodell: Reinhard-Merlau-Modellbau (RMM), Bausatz Nr. 05.003.101 – Entgegen den bisher gebauten Modellen von RMM, berichtet unser Modellbau-Freund, seien diesmal ungewöhnlich viele und umfangreiche Schleifarbeiten am Aufbau erforderlich gewesen, wobei besondere Vorsicht geboten gewesen sei bei den erhabenen Details wie beispielsweise den Gehäusen der Umfeldbeleuchtung an der Dachblende – Ersetzt wurden durch andere Bauteile: Dachkasten, Werfer (verschiedene Teile aus der Bastelkiste), Rolladen Geräteraum Heck (durch eine Heckklappe), Heck-Stoßstange (Eigenbau aus Profilen von Evergreen) – Lackierung per Airbrush: Grundierung (weiß) von Elita, Rot (RAL 3000) von Weinert, Schwarz seidenmatt von Elita, Schwarz matt (Reifen) von Revell, Aluminium von Mr. Hobby, Versiegelung der farbigen Bauteile mit Klarlack glänzend von Elita und der Alu-Teile mit Metal Sealer von Model Master – Decals: Elfinger Decals (ersetzt den beigelegten RMM-Decalsatz) – Zum Schutz der Decals Auftrag einer zweiten Schicht mit Klarlack glänzend wiederum von Elita – Zurüstteile unter anderem: Scheinwerfer-Schutzgitter von MBSK, Schutzbügel der Blaulichter von FKS, Tank von Herpa, Ad-Blue-Tank von DS-Design, diverse Schlauchanschlüsse von DS-Design.
Foto 4: Vorn das vorbildkonforme RMM-Modell, aufgewertet von Manfred Baaske, dahinter zum Vergleich das Modell von Herpa (Nr. 048835, November 2010, nicht mehr lieferbar).
Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.

Vorbild, Foto 5: Das TLF 20/40 SL, Kennzeichen M–F 1110, Baujahr 2008, auf der Feuerwache 6 (Pasing), aufgenommen im Jahr 2015. – Foto 6: Dasselbe TLF während eines Einsatzes (Foto aus dem Jahr 2015). Ein weiteres TLF 20/40 SL (Kennzeichen M–F 1109) ist auf der Feuerwache 9 (Neuperlach) stationiert.
27 FF München, Abteilung Allach – Rüstwagen (RW 1) auf MAN-VW 8.136 FAE
FF München, Abteilung Allach – Rüstwagen (RW 1) auf MAN-VW 8.136 FAE
Das neueste Modell nach Vorbildern der FF Allach ist der hier vorgestellte Rüstwagen – ein Erzeugnis aus den im gleichen Stadtbezirk ansässigen Allacher Fahrzeugwerken.


Modell, Foto 1 bis Foto 4: Maßstab 1:87 – Grundmodell: MEK, Bausatz Nr. 299, der alle wesentlichen Teile enthält, die zum Bau benötigt werden – Lackierung per Airbrush: Grundierung (weiß) von Elita, Rot (RAL 3000) von Weinert, Schwarz seidenmatt von Elita, Schwarz matt (Reifen) von Revell, Aluminium von Mr. Hobby, Versiegelung der farbigen Bauteile mit Klarlack glänzend von Elita und der Alu-Teile mit Metal Sealer von Model Master – Decals: DS-Design, MBSK, TL Decals, Elfinger Decals und aus der Vorratskiste – Zum Schutz der Decals Auftrag einer zweiten Schicht mit Klarlack glänzend wiederum von Elita – Zurüstteile zur Angleichung an das Vorbild: unter anderem Arbeitsstellenscheinwerfer, Martin-Hörner, Seilwinde auf dem Stoßfänger, Warnleuchten am Heck, Aufstiegsleiter (von Herpa, DS-Design und aus dem eigenen Fundus). – Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske

Vorbild, Foto 5 und Foto 6: Rüstwagen der Kategorie 1 auf MAN-VW 8.136 FAE mit Aufbau der Odenwaldwerke Rittersbach (OWR), Baujahr 1987. Von 2004 bis 2011 stationiert bei der FF München, Abteilung Allach.
26 BF München – HLF mit Aufbau von Rosenbauer auf MAN-Fahrgestell
BF München – HLF mit Aufbau von Rosenbauer auf MAN-Fahrgestell
Modelle – Die hier gezeigten Modelle sind zu einer Zeit entstanden, als die Hilfeleistungs-Löschfahrzeuge (HLF) von Rosenbauer auf MAN bei der Berufsfeuerwehr München im Dienst waren, also in den Jahren zwischen 1995 und 2010.
Zunächst wurden für die HLF Kleinserien-Modelle verwendet. Daran war allerdings einiges zu versäubern, zu schleifen, zu spachteln, zu ergänzen etc., und lackiert werden mußten Mannschaftskabine und Aufbau auch noch (Spraydose). Sie entsprechen zwar den Vorbildern, doch so recht zufrieden war unser Feuerwehr-Modellbauer weder mit der Qualität der Ausgangs-Modelle, noch mit der Qualität der Ausführung seiner Bastelarbeit. Einige Zeit später hat er für den zweiten Löschzug auf HLF-Modelle von Herpa zurückgegriffen, die den Vorbildern zumindest nicht unähnlich sind, und die gefielen ihm dann besser. Sowohl fürs Kleinserien- als auch fürs Herpa-Modell gilt natürlich: Ausstattung mit etlichen Zurüstteilen, Detail-Bemalung, Anbringung von Abziehbildern und so weiter.

Foto 1 und Foto 2: Jeweils oben Kleinserien-Modell(e) und unten Herpa-Modell(e).

Foto 3: Kleinserien-Modell. – Foto 4: Herpa-Modell.

Foto 5: Ansichten des Dachs; oben Kleinserien-Modell, unten Herpa Modell. – Foto 6: Nachbildungen zweier damaliger Löschzüge; oben im Foto Kleinserien-HLF, unten alles Herpa-Modelle.
Modelle, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster

Vorbilder – Beginnend mit der Feuerwache 3 (Westend) wurden die neuen HLF ab August 1995 nach und nach an allen Feuerwachen der BF in den Dienst gestellt. Quelle: Hans-Joachim Profeld: Die Feuerwehr München und ihre Fahrzeuge. Band 2: Von den 60er Jahren bis heute. Arcos Verlag, Ergolding, 1998, Seite 238 bis 244.

Foto 7:
HLF der BF München im ursprünglichen Design; Kennzeichen M–6894 (Betriebsnummer 15), Feuerwehrschule Feuerwache 2 (Sendling); Aufnahme aus dem Jahr 1995. – Foto 8: HLF mit dem Kennzeichen M–6456 (Betriebsnummer 23), Feuerwache 3 (Westend; zuletzt Feuerwehrschule) in der 1997/1998 eingeführten neuen Gestaltung des äußeren Erscheinungsbilds.

25 BF München – NEF Kinder, BMW X 3
BF München – NEF Kinder, BMW X 3
Die Modelle – Sämtliche Lackier- und Ausrüstungs-Arbeiten wurden in den Werkshallen der Allacher Fahrzeugwerke (AFW) durchgeführt (siehe Foto 6).

Modelle (Foto 1 bis Foto 6): Maßstab 1:87 – Grundmodelle: Herpa. – Vor dem Lackieren müssen die Modelle zerlegt werden. – Lackierung (Airbrush) der Karosserie und der unteren Lüftereinlässe der Frontpartie: Grundierung und Silber; Lackierung eines Teils des Heck-Stoßfängers in RAL 3000; Fensterstege und Reling in Schwarz seidenmatt. Nach dem Aufbringen der Decals (aus eigener Fertigung) Versiegelung mit Klarlack. Verwendet wurden Farben von Elita. – Zurüstteile: Blaulichtbalken von Wiking, Hörner von Herpa, Heck-Warnleuchten von DS Design.
Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.

Die Originale – Seit dem Jahr 1989 gibt es bei der Berufsfeuerwehr München den Kinder-Notarzt. Als Einsatzfahrzeuge dienten und dienen hauptsächlich Fahrzeuge von BMW, mittlerweile der Baureihe X 3.
Foto 7: Zwischen 2006 und 2011 wurde ein BMW X 3 mit dem Kennzeichen M-2726 (Betriebs-Nummer 245) eingesetzt. – Foto 8: Nachfolger des M-2726 wurde im Jahr 2011 ebenfalls ein BMW X 3, jetzt mit dem Kennzeichen M-F 1340 (Betriebs-Nummer 340) und in silbern-leuchtrotem Design. Dieser erlitt 2014 bei einem Verkehrsunfall einen Totalschaden und mußte ausgesondert werden.

Foto 9: Danach gingen Kennzeichen M-F 1340 und analog dazu auch die Betriebs-Nummer 340 über auf einen weiteren BMW X 3, nun wieder in Weiß, jedoch mit abgewandeltem Design mit leuchtgelben Streifen an den Flanken. Das Fahrzeug war eine Spende des Fördervereins Münchner Notärzte. – Foto 10: Seit Anfang des Jahres 2018 ist der Nachfolger im Einsatz: M-F 1331 mit großflächiger leuchtroter und leuchtgelber Warn-Beklebung auf weißer „Grundierung“. Das Fahrzeug ist ebenfalls eine Spende des Fördervereins Münchner Notärzte.

24 Flughafen München – NEF des medizinischen Dienstes Medicare
Flughafen München – NEF des medizinischen Dienstes Medicare
NEF (Notarzt-Einsatz-Fahrzeuge) des medizinischen Dienstes Medicare am Flughafen München, der dort für die medizinische Versorgung von Fluggästen, Besuchern und Mitarbeitern zuständig ist. Als NEF wurden bis vor einiger Zeit Audi A 6 Avant und Audi A 6 vorgehalten.

Foto 1 und Foto 2: Modell des NEF 4/76-2 (Audi A 6 Avant) im Maßstab 1:87. – Grundmodell: Rietze. – Lackierung (Airbrush) der Karosserie in Weiß. Danach aufwendige Abklebung für die Airbrush-Lackierung in Leuchtrot. – Decals aus eigener Fertigung. – Abschließend Schutzlackierung mit glänzendem Klarlack. – Sämtlich Farben von Elita; diese haften und decken sehr gut, trocknen schnell und sind dann relativ hart auf dem Modell. – Zurüstteile: Blaulichtbalken von Wiking, Hörner von Herpa, Dach-Palette und Heck-Warnleuchten an den Dachkanten von DS-Design.

Foto 3 und Foto 4: Modell des NEF 4/76-3 (Audi A 6) im Maßstab 1:87. – Grundmodell: Rietze. – Lackierung (Airbrush) der Karosserie in Silber. Danach aufwendige Abklebung für die Airbrush-Lackierung in Leuchtrot. – Das weitere Vorgehen analog zum 4/76-2. – Zurüstteil: Blaulichtbalken von Busch.
Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske
23 BF München – Schlauchwagen SW 2000 Tr auf MAN 12.192 FA
BF München – Schlauchwagen SW 2000 Tr auf MAN 12.192 FA
Vorbild: Schlauchwagen SW 2000 (Truppbesatzung) auf MAN 12.192 FA, Baujahr 1987.

Modell: Maßstab 1:87 – Fahrgestell: Preiser – Fahrerhaus: Herpa, modifiziert – Geräteaufbau: Preiser, dem Vorbild durch Kürzungen angepaßt – Zurüstteile: Bastelkiste – Gelbe Warnstreifen: Als Eigenanfertigung aus Folie zugeschnitten. – Modell, Fotos und Text: Albrecht Fritsch.

Schlauchwagen SW 2000 Tr mit dem Kennzeichen M–2169; Fotos von 2015 (links) und von 2019 (rechts).
22 FF Unterhaching – Drehleiter mit Korb (DLK 23/12) auf MAN TGM 15.290
Freiwillige Feuerwehr Unterhaching – Drehleiter mit Korb (DLK 23/12) auf MAN TGM 15.290
Vorbild: DLK 23/12 von Magirus (Bezeichnung M 32 L-AS) auf MAN TGM 15.290, Baujahr 2015.


Modell: Maßstab 1:87 – Fahrgestell, Aufbau und Leitersatz: Rietze – Fahrerhaus: Herpa – Kleinteile wie Arbeitsscheinwerfer: DS-Design – Decals: Decalprint, Markus Hawener Modellbau, Eigenanfertigung – Frontwerfer und Lüfter: Shapeways by Markus Hawener – Sonstige Bauteile: Eigenbau aus Plastikprofilen. –  Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.

21 BF München – RKW 10 auf Magirus Jupiter (fiktiv)
BF München – RKW 10 auf Magirus Jupiter (fiktiv)

Modell: Maßstab 1:87 – Fahrerhaus, Fahrgestell: Preiser – Aufbau: Gollwitzer (Artikel-Nr. 102) – Zurüstteile zum Beispiel von Weinert: Scheinwerfer, Scheibenwischer – Aufbau-Lackierung mit der Spraydose (RAL 3000) – Farbliche Hervorhebungen mit dem Pinsel. – Modell, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster.
20 BF München – Einsatzleitwagen (ELW), Volkswagen Amarok (fiktiv)
BF München – Einsatzleitwagen (ELW), Volkswagen Amarok (fiktiv)



Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Wiking – Blaulichtbalken (DBS 4000): Shapeways – Pritschenabdeckung (Riffelblech-Imitation) und Frontblitzer: DS-Design – Farben: Rot (RAL 3000) von Weinert, Weiß, Zinkgelb und Klarlack glänzend von Elita – Decals: DS-Design und Elfinger Decals – Das Modell läßt sich recht gut zerlegen: Doppelkabine und Pritschenaufbau sind zwei Teile, was von großem Vorteil für die Lackierung ist, die recht aufwendig ist. Zunächst die Grundierung in Weiß, dann die Motorhaube und die Heckklappe in Zinkgelb, wobei alle anderen Bereiche abgeklebt werden. Danach die Radausschnitte in Weiß, wiederum bei Abklebung der restlichen Bereiche. Die gelb und weiß lackierten Flächen sind nun abzukleben, so daß die Lackierung der Karosserieteile in Rot erfolgen kann. Nach der Durchtrocknung werden die Decals angebracht und die beiden Karosserieteile mit glänzendem Klarlack überzogen. Pritschenabdeckung: Lackierung in Alufarbe; Finish: Türgriffe in Schwarz seidenmatt, Nebelscheinwerfer in Chromsilber. – Schließlich Zusammenbau und Vervollständigung mit Blaulichtbalken, Frontblitzern und Dachantennen. – Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.
19 BF München – Rundhauber-Mannschaftswagen (und Fahrschulwagen), später umgebaut zum Rüstwagen „Gas“
BF München – Rundhauber-Mannschaftswagen (und Fahrschulwagen), später umgebaut zum Rüstwagen „Gas“
In München war von 1960 mehr als zwanzig Jahre lang ein ungewöhnliches Fahrzeug mit ebenso ungewöhnlicher Biographie stationiert: ein Rundhauber Magirus Mercur 120 mit Staffel-Fahrerhaus und Ladefläche. Letztere war überdacht, ausgestattet mit quer zur Fahrtrichtung stehenden Sitzbänken und war seitlich jeweils mit Stoff-Rollos und mit abklappbaren Ladebordwänden versehen: Das Fahrzeug diente als Mannschafts-Transportwagen für eine nicht (mehr) bekannte Anzahl von Einsatzkräften und Fahrschulwagen der BF München (Kennzeichen M–2147).


Foto 1 bis Foto 4 (aus dem Jahr 1970 oder 1972) – Im Jahr 1965 oder 1966 erfolgte ein Umbau zum Rüstwagen (RW) „Gas“: Die Ladefläche war jetzt bestückt unter anderem mit 44-kVA-Stromaggregat (Siemens-Schuckert), 2 Exhaustoren, 28 Lutten. Die Bezeichnung RW „Gas“ für ein Fahrzeug mit Stromaggregat ist insofern zutreffend, als daß man damals „Gas“ – gemeint war Luft, die mit schädlichen Gasbestandteilen versetzt war – „bekämpft“ hat. Zu diesem Zweck wurde mit Hilfe der Lutten Schadluft eher abgesaugt statt – wie heutzutage vorzugsweise üblich – Frischluft hineingeblasen. Dieses Vorgehen war noch lange Zeit mit dem Lüftungsgerät („Auer-Lüfter“) üblich, das zum Beispiel im RW 2, RW Öl, RW Umweltschutz mitgeführt wurde beziehungsweise wird. Zudem waren früher Gasunfälle beim damaligen Zustand des Stadtgas-Versorgungsnetzes und der damaligen Gerätetechnik nicht nur in Haushalten vermutlich viel häufiger der Grund für Einsätze als heute.
1975 wurde der RW „Gas“ außer Dienst gestellt, das Stromaggregat und die sonstige Beladung (wie Druck- und Saug-Lutten, Kabeltrommeln) in einen Abrollbehälter umgesetzt, das Fahrzeug vom Katastrophenschutz übernommen und auf Reinorange RAL 2004 umlackiert. Im Zentrum für Katastrophenschutz, Heßstraße 120, wurde es als Lkw eingesetzt und keiner speziellen Einheit zugeordnet. Die Aussonderung erfolgte vermutlich im Jahr 1982, als der Nachfolger-Lkw, ein VW-MAN mit Koffer und Ladebordwand, in Dienst gestellt wurde.
Quellen: Hans-Joachim Profeld: Die Feuerwehr München und ihre Fahrzeuge. Band 1: Bis in die 60er Jahre. EOS Verlag, St. Ottilien 1997, Seite 182 f. Außerdem Informationen und Hinweise von Ulrich Dörschel, Stefan Eschenbeck, Klaus Fischer, Hans Putterer, Martin Sigl und Hanns Widl aus dem Kreis der Freunde des Feuerwehr-Modellbau München (FWMM).

Foto 5 – Der Widl Hanns hat in seinem Foto-Archiv tatsächlich ein Foto gefunden auf dem der ehemalige RW „Gas“ in Katastrophenschutz-Orange nach seiner Aussonderung zu sehen ist: „Ich hab das Foto 1984 bei einem Autoverwerter in Moosach durch den Zaun gemacht; mein Interesse galt natürlich dem Eckhauber mit dem Nato-Koffer.“ Und die Frage danach, warum er den KatS-Lkw hinter dem Eckhauber nicht auch gleich fotografiert habe, beantwortet er selbst: „Ja – hätte, wäre, wenn ….“


Foto 6 bis Foto 9 – Modell: Maßstab 1:87. – Mannschafts-Kabine, Fahrgestell: Wiking (ex Drehleiter). – Pritschenaufbau mit höheren Bordwänden: Teile-Fundus. Der Aufbau konnte ohne Änderungen auf das Fahrgestell gesetzt werden. – Vorbildgerechte weitere Erhöhung der Bordwände mit Kunststoffplatten (Bretter-Imitation). – Rollplanen: Eingefärbte Aluminiumfolie. – Beladung: Teile-Fundus. – Anpassung der Trittbretter unter der Kabine. – Änderung des Kabinendachs: Einzelblaulicht anstelle des Doppelblaulichts. – Neu-Lackierung in RAL 3000. – Ausstattungs-Kleinteile zur Vervollständigung. – Modell, Fotos des Modells und Text: Hanns Widl.
18 BF München – Einsatz für den KW 16 bei Trambahn-Eingleisung – Diorama im Maßstab 1:87
BF München – Einsatz für den KW 16 bei Trambahn-Eingleisung – Diorama im Maßstab 1:87
Zu unserer Ausstellung im Rahmen des Tags der offenen Tür im Jahr 2017 in der Hauptfeuerwache der BF München (siehe Nr. 5 der Rückschau) präsentierte der Widl Hanns sein wunderbares Trambahn-Diorama. Es zeigt ein Einsatz-Szenarium bei einem typischen Straßenbahnunfall: Entgleisung an einer Weiche. Das dargestellte Geschehen fällt in die Zeitspanne zwischen Ende der 1960er Jahre und Anfang der 1970er Jahre. Großer Wert wurde darauf gelegt, diese Epoche authentisch darzustellen. – (Vergößerte Ansicht der Fotos: anklicken.)

Planung des Straßenverlaufs – Zahlreiche Stellproben waren nötig, um einen bogenförmigen Verlauf zu zeigen und gleichzeitig eine optimale Ausnutzung der Grundfläche zu erreichen. Schließlich ergab sich auf einer Grundfläche von 70 mal 30 Zentimetern folgende Situation: Eine „Hauptstraße“ wird zwei Mal von Nebenstraßen gekreuzt.
Straßenbau, Verlegung der Gleise – Flexgleis und Weiche wurden auf der Grundplatte befestigt und als Fahrbahnen Graupappe verwendet. In die Schienenzwischenräume wurde selbstklebende Pflasterfolie eingefügt. Die Verkehrsinseln, Gehwege und Plätze entstanden aus unterschiedlich dicker Pappe, die Struktur der Pflasterung durch Einritzung und Bemalung.

Bau der Gebäude – In die sich so bildenden „Grundstücke“ wurden die Gebäude eingepaßt. Als Baumaterial dienten Bausätzen oder Teile davon, die in freier Kombination zusammengefügt oder auch umgebaut wurden. Hier war der Fundus mit alten Gebäudefronten, Fenstern, Läden sehr nützlich, wobei auch Profile und Platten sowie Karton verwendet wurde.

Trambahn-Trieb- und -Beiwagen – Vorbild: Wagen des Typs J 1.30, sogenannte Kriegsstraßenbahnwagen (KSW; während des Zweiten Weltkriegs entwickelt, 1944 nach München geliefert, ab April 1945 eingesetzt); Hersteller: Fuchs in Heidelberg, daher wurden die Wagen später allgemein Heidelberger genannt. – Modelle: Mit Inneneinrichtung, Führerstand, Verglasung, Beschriftung und Passagieren versehene „Bierkastenmodelle“. Modelle dieser Art gab’s als Werbebeigabe beim Kauf eines Tragls Bier. Nahezu alle namhaften Brauereien und Getränkehersteller boten solche „Bierkastenmodelle“ an. Alle möglichen Modelle konnten das sein; der Maßstab war nicht immer passend, alles war „Made in China“, und etliches wurde gnadenlos kopiert. Diese Modelle wurden natürlich auch gesammelt, auf Börsen getauscht und auch von Händlern vertrieben. Die Straßenbahnmodelle waren etwa im Maßstab 1:87 gehalten, sehr einfach gemacht, hatten aber aus Werbegründen recht passable Aufschriften. Die ersten „Bierkastenmodelle“ tauchten Ende der 1990er Jahre auf, und etwa zehn Jahre später war’s vorbei.

Feuerwehrfahrzeuge – Vorbild: Ein Rüstzug der Berufsfeuerwehr München, bestehend aus dem ELW (BMW 501), den Eckhauber-Fahrzeugen Trocken-Tanklöschfahrzeug TroTLF, Rüstwagen RW 3 St und natürlich dem Kranwagen KW 16, der weiße Kotflügel bekam. Beim Rüstwagen wurden rechts die Aufbau-Türen geöffnet dargestellt und die Beladung nachgebildet. – Modelle: Herpa (ELW) und Preiser (Eckhauber).

Sonstige Fahrzeuge – Epochengerechte Modelle verschiedener Hersteller wie zum Beispiel die Polizei-Streifenwagen, der „Störungswagen“ (Ford Transit) der städtischen Verkehrsbetriebe oder der Getränkelaster (Coca-Cola) auf Ford; des weiteren Modell-Umbauten und Eigenbauten.

Finish
– Die farbliche Gestaltung des Ensembles, die Werbebeschriftung, die Schaufenster und die weitere Ausgestaltung der Straßen mittels Verkehrschildern, Haltestellen, Ampeln und so weiter erwies sich als sehr aufwendig. Auch an die Begrünung wurde gedacht. Diorama, Modelle, Fotos und Text: Hanns Widl.
Zum KW 16 als Mdell siehe auch die Umschau und dort die Nr. 10. Zum KW 16, dem Original, siehe die Ü-30-Schau (Nr. 2: Kranwagen KW 16 der BF München als Einsatz- und als Museumsfahrzeug) mit Fotos des Originals, als der KW noch im Einsatzdienst stand, und mit Fotos diverser Modelle, sowie die Museumsschau (Nr. 3: München: KW 16 im Deutschen Museum – Verkehrszentrum); dort ist eine ähnliche Szene mit Original-Fahrzeugen nachgestellt, jedoch mit einem Trambahn-Triebwagen des Typs M.
17 Feuerwehr-Museum Baaskendorf – Zwei Pärchen auf Mercedes-Benz-Kurzhaubern
Feuerwehr-Museum Baaskendorf: zweimal TLF 16 (Foto 1 bis 4) und zweimal RW 1 (Foto 5 bis 8) auf Mercedes-Benz L 322 im Maßstab 1:160

Foto 1 und Foto 2 – Für das geplante Feuerwehr-Museum konnte sich die FF Baaskendorf zwei Kurzhauber-Pärchen sichern: zwei TLF 16 (Foto 1 bis 4) und zwei RW 1 (Foto 5 bis 8) auf MB L 322, jeweils sowohl mit schwarzen als auch mit weißen Kotflügeln. Der Fototermin für unsere Internet-Seite fand am Gerätehaus der FF Baaskendorf statt.

Foto 3 und Foto 4 – Basisfahrzeug (der Modelle) ist jeweils ein Mercedes-Benz L 322 von Lemke Minis, von denen Fahrerhaus und Fahrgestell übernommen werden.

Foto 5 und Foto 6 – Die Aufbauten für Tanklöschfahrzeug (TLF; Foto 1 bis 4) und für Rüstwagen (RW; Foto 5 bis 8) stammen von FKS-Modellbau Gerd Gehrmann; die Umbau-Sets von FKS bestehen jeweils vor allem aus Geräte-Aufbau, Dachblech, Dachreling und Heck-Aufstiegsleitern. Die Lemke-Fahrgestelle müssen an die Aufbauten angepaßt werden, was ausreichende Erfahrungen im Modellbau voraussetzt: Das Fahrgestell des TLF muß an einer Stelle gekürzt werden, jenes des RW an zwei Stellen. Alles weitere ist dann relativ einfach, da zum Beispiel bei den Dachblechen die Bohrungen für die Relings vorgeätzt sind. Ebenso sind die Bohrungen für die Aufstiegsleitern bereits angedeutet und müssen nur noch aufgebohrt werden.

Foto 7 und Foto 8 – Scheibenwischer und Spiegel stammen ebenfalls von FKS. Die Peilstangen sind aus 0,2-Millimeter-Draht entstanden. Lackiert wurde natürlich in RAL 3000, und zwar mit Farbe von Weinert, die Kotflügel in schwarz seidenmatt sowie weiß seidenmatt und die Aufbauten in glänzendem Klarlack von Elita. Zur Lackierung der Relings, Dachplatten etc. wurde Tamiya flat Alu verwendet und zur Versiegelung und Schutz der Alu-Teile der Sealer von Modelmaster. – Diorama, Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.
16 BF München – Notarztwagen NAW, Mercedes Benz 207 D (fiktiv)
BF München – Notarztwagen NAW, Mercedes Benz 207 D (fiktiv)
Für den „Autobahn-Löschzug“ wählte man beim NAW Anfang der 1980er Jahre eine gelbe Sonder-Lackierung, von der man sich auf den Autobahnen eine bessere Erkennbarkeit erhoffte. Der intern DHL, Dringende-Hilfe-Laster, genannte NAW wurde jedoch aufgrund seiner Farbgebung zu oft mit einem PLF, einem Paket-Liefer-Fahrzeug, verwechselt, so daß er schon Mitte der 1980er Jahre durch einen NAW in roter Lackierung ersetzt wurde.

Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Herpa – In den Kofferaufbau (Beifahrerseite) wurde ein Türfenster eingepaßt, die Hecktüren wurden herausgetrennt und mit den Fenstern nach oben wieder eingesetzt, und als Aufbaudach dient eine weiße Polystyrolplatte. Entsprechende Decals vervollständigen den NAW. – Modelle, Fotos und Text: Karl-Heinz „Charly“ Schuster.
15 Bundeswehr-Feuerwehr – FlKfz 3000
Bundeswehr-Feuerwehr – FlKfz 3000
In der Sprache der Worttechniker der Bundeswehr handelt es sich bei einem FlKfz um ein Feuerlösch-Kraftfahrzeug. Das FlKfz 3000 führt 3000 kg Pulver als Löschmittel mit sich; es wird vor allem auf kleineren Flugplätzen eingesetzt. Fahrgestell Faun, Aufbau Arbeitsgemeinschaft Bachert und Ziegler.
05 Y1 BW FlKfz 300005 Y3 BW FlKfz 300005 Y2 BW FlKfz 300005 Y4 BW FlKfz 3000
Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell mit sämtlichen Zubehörteilen (außer Decals): Arsenal M – Gehäuseteile aus Resin (bei Bausätzen dieser Art sind die üblichen Schleifabeiten erforderlich, hauptsächlich die Entfernung der Schwimmhäute in den Fahrerhausfenstern) – Decals: TL (Kennzeichen) und eigener Fundus. – Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.
14 FF Gräfelfing – Führungsfahrzeug, TLF 16 und LF 16 TS
FF Gräfelfing – Führungsfahrzeug, TLF 16 und LF 16 TS
Noch heute fühlt sich einer unserer FWMM-Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Gräfelfing eng verbunden, bei der er sich über Jahrzehnte im Einsatz engagiert hatte. In lebhafter Erinnerung sind ihm die unzähligen Einsatzfahrten zum Beispiel auf dem LF 16 TS. Nun hat er sich einen Wunsch erfüllt und drei der damaligen Fahrzeuge als originalgetreue Modelle nachbilden lassen.
05 FF Gräfelfing 1 ELW u MTW (g) Kopie05 FF Gräfelfing 2 TLF 16 (a) Kopie05 FF Gräfelfing 4 LF 16 TS (g) Kopie
Führungsfahrzeug und Manschaftswagen: VW Bus T 1, ursprünglich rote Stoßstangen; am Heck erster Versuch mit Warnschraffierung.
TLF 16 mit von der Norm erheblich abweichender Beladung (nur zwei Steckleiterteile, kein mitgeführter Reservereifen).
LF 16 TS, Baujahr 1965, zwischen 1990 und 2010 bei der FF Zschorlau, seit 2010 wieder bei der FF Gräfelfing als Oldtimer.
05 FF Gräfelfing 5 MTW (ai), Manfred für Udo05 FF Gräfelfing 6 TLF 16 (ai), Manfred für Udo05 FF Gräfelfing 7 LF 16 TS (gi), Manfred für Udo05 FF Gräfelfing 8 MTW, TLF, LF Manfred für Udo
Modelle: Maßstab 1:87. – Führungsfahrzeug: Brekina; Decals von DS-Design nach Vorlage; Kennzeichen eigene Anfertigung. – TLF 16: Basismodell Wiking, Aufbau Preiser, Decals von DS-Design nach Vorlage, Kennzeichen eigene Anfertigung. – LF 16 TS: Basismodell Preiser, Aufbau von Reinhard-Merlau-Modellbau, Decals von DS-Design nach Vorlage, Kennzeichen eigene Anfertigung. Modell hier ohne fahrbare Haspel (alte Ausführung), um die freie Sicht auf das aufwendig und umfangreich geänderte Heck nicht zu beeinträchtigen. – Modelle, Modell-Fotos und Text: Manfred Baaske.
13 FF Baaskendorf – Restaurierung LLG und LF 8 – Diorama im Maßstab 1:160
FF Baaskendorf – Restaurierung LLG und LF 8, Mercedes-Benz L 1500 – Diorama im Maßstab 1:160
Kleiner Festakt am Gerätehaus nach Abschluß der Restaurierung; es spielten die Sallacher Buam
05 FF Allach LLG-TSA (ai)2 Spur N Manfred Baaske05 FF Allach LF 8-TSA (ai)1 Spur N Manfred Baaske
05 FF Allach LLG-TSA (bi)2 Spur N Manfred Baaske05 FF Allach LF 8-TSA (bi)2 Spur N Manfred Baaske
05 FF Allach LLG-TSA (ei)2 Spur N Manfred Baaske05 FF Allach LF 8-TSA (ei)2 Spur N Manfred Baaske
Modelle: Maßstab 1:160 – Fahrgestell, Fahrerhaus, Aufbau und Dachbeladung des LLG und des LF 8 (jeweils mit TSA) von N-Spur-Blaulicht: unlackierter Kunststoff (3-D-Druck), Tiefziehverglasung, Ätzplatine aus Neusilber. Aufarbeitung und Lackierung in den FWA, den Fahrzeug-Werken Allach (Lackierung: Tannengrün RAL 6009 von Elita und Feuerrot RAL 3000 von Weinert, jeweils Airbrush). – Weitere Fahrzeugmodelle: Wiking, Herpa, Busch. – Gerätehaus: Hogos Finest. – Figuren: Preiser, Busch. – Diorama, Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.
12 Feuerwehr-Einsatz bei Chemie-Unfall – Diorama im Maßstab 1:160
Feuerwehr-Einsatz bei Chemie-Unfall – Diorama im Maßstab 1:160
05-xyz-chemie-unfall-dio-a-spur-n-m-baaske05-xyz-chemie-unfall-dio-f-spur-n-m-baaske05-xyz-chemie-unfall-dio-e-spur-n-m-baaske05-xyz-chemie-unfall-dio-d-spur-n-m-baaske05-xyz-chemie-unfall-dio-b-spur-n-m-baaske05-xyz-chemie-unfall-dio-g-spur-n-m-baaske
Das Diorama entstand als Beitrag zu einem Wettbewerb der N-Bahn-Freunde München e. V. Eine der Bedingungen des Wettbewerb war die Grundflächen-Größe DIN A4. – Fahrzeug-Modelle: Busch, Rietze, Wiking; Gabelstapler: Weißmetall-Modell aus den USA; alle Fahrzeuge (bis auf RTW und LF mit gelben Anschriften, das durch ein anderes Modell mit offenen Rollos ersetzt wird) neu lackiert und mit Kleinserien-Teilen von FKS-Modellbau Gerd Gehrmann ausgerüstet. – Gebäude und Regale: DM-Toys (Lasercut-Modelle), überarbeitet und zum Teil neu lackiert. – „Betonplatten“: Nachgebildet aus einzeln zugeschnittenen Fotokartonteilen und gealtert. – Figuren: Noch, Preiser und ein Kleinserien-Hersteller; sämtliche Feuerwehr-Figuren per Hand bemalt. – Eisenbahn-Modelle: Arnold; komplett überarbeitet (zum Beispiel Modell-Kupplungen ersetzt durch originalgetreue Kupplungs-Nachbildungen). – Diorama, Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.
11 BF München – Drehleiter DL 30, Allrad-Antrieb (sog. GDL, Gelände-Drehleiter)
BF München – Drehleiter DL 30, Allrad-Antrieb (sog. GDL, Gelände-Drehleiter) – Magirus 200 D 16 A – Baujahr: 1965
05-bf-muenchen-gdl-martin-sigl-b05-bf-muenchen-gdl-martin-sigl-a05-bf-muenchen-gdl-martin-sigl-e05-bf-muenchen-gdl-martin-sigl-d
Modell: Maßstab 1:87 – Fahrerhaus, Fahrgestell: Preiser (ZB 6/24, Artikel-Nr. 1202) – Podium, Leiterablage: Eigenbau – Riffelblech: FKS Gehrmann – Leiterpark, Drehstuhl: Preiser (Magirus-DL, Artikel-Nr. 31265); Drehstuhl durch Evergreen-Platten dem Vorbild angepaßt – Abstützungen: Preiser (Wechsellader) – Handgriffe, Kühlergrill: Dirk-Wiesner-Modellbau – Lackierung: Elita-Farben (Airbrush) – Decals: Markus Hawener, Preiser, eigene Anfertigung. Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.
10 BF München – Mobile Brand-Simulations-Anlage (MoBSA)
BF München – Mobile Brand-Simulations-Anlage (MoBSA) – Sattelauflieger (Größenordnung: 40-Fuß-Container) – Baujahr: 2008
05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (h)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (g)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (d)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (a)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (b)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (i)1.2 Martin Sigl

Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Herpa (Artikel-Nr. 296878, Mercedes-Benz Actros Jumbokoffer-Sattelzug Feuerwehr München) – Da bei diesem Herpa-MoBSA-Modell jedoch alle Applikationen lediglich aufgedruckt sind, und auch die Grundmaße nicht mit dem Original im Einklang stehen, wurde der Auflieger zerschnitten und auf die richtigen Maße in 1:87 gebracht. – Türrahmen, Lüftungsgitter, Turm auf dem Dach usw. entstanden aus Profilen von Evergreen und aus Silberdraht. – Riffelblech, komplettes Geländer und Eingangspodest wurden von FKS-Modellbau Gerd Gehrmann gefertigt. – Lackierung: Aqua Color von Revell (Airbrush) – Decals: eigene Anfertigung. – Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.

Die Mobile Brand-Simulations-Anlage (MoBSA) vor der Hauptfeuerwache in Fotografien aus den Jahren 2012 (links) und 2010 (rechts).
9 FF München, Abteilung Allach – Mehrzweckfahrzeug (MZF)
FF München, Abteilung Allach – Mehrzweckfahrzeug (MZF) – Volkswagen Transporter T 5 – Ausbau: Compoint Fahrzeugbau – Baujahr: 2010
05 FF Allach MZF M-F 1200 Vorbildfoto (a) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 Vorbildfoto (e) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (a) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (e) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (d) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (b) Manfred Baaske
Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Rietze (T 5, langer Radstand) mit etlichen Modifikationen – Frontpartie: ersetzt („Facelifting“ beim Vorbild) durch ein entsprechendes Teil eines T 5 von Wiking (Tip von Dominik Gersbeck, Modellbauer und Mitglied der FF Allach) – Anpassung der Bodengruppe – Heckklappe verspachtelt und Darstellung der vorbildgerechten beiden Heck-Flügeltüren durch Gravuren und selbst angefertigte Decals – Nachbildung der Türscharniere und der Tür-Anschlagsdämpfer – Lackierung: RAL 3000 (Airbrush) – Decals: eigene Anfertigung. – Diesem Modell sollen weitere aktuelle und historische Fahrzeuge der FF Allach folgen; die Nachbildung des Gerätehauses steht bereits. – Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.
8 WF Flughafen München – Rettungstreppenfahrzeug
WF Flughafen München – Rettungstreppenfahrzeug – Fahrgestell: Mercedes-Benz Actros 1846 AK – Aufbau: Rosenbauer – Baujahr: 2010
05 WF MUC RTF (b) Manfred u Max Sturm05 WF MUC RTF (a) Manfred u Max Sturm05 WF MUC RTF (c) Manfred u Max Sturm05 WF MUC RTF (e) Manfred u Max Sturm
Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell Herpa – Aufbau: kompletter Eigenbau (u. a. diverse Kleinteile aus der Bastelkiste) – Treppe läßt sich ausfahren, ebenso die vordere Plattform auf der Stoßstange. – Modell, Fotos und Text: Manfred und Max Sturm.
7 FF Bad Tölz – Tanklöschfahrzeug TLF 8/13
FF Bad Tölz – Tanklöschfahrzeug TLF 8/13 – Fahrgestell: Mercedes-Benz Unimog 416 – Aufbau: Rosenbauer – Baujahr: 1974
Vorwiegend für die Brandbekämpfung im unwegsamen Gelände, aber auch zur kleinen, technischen Hilfeleistung (Frontseilwinde 50 kN) – Besatzung: 1/4 (Sondergenehmigung) – Seinerzeit erstes Feuerwehr-Fahrzeug mit Rosenbauer-Aufbau im süddeutschen Raum – Das TLF ist bestens gepflegt heute noch erhalten
05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (g) Christian Kochs05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (h) Christian Kochs05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (a) Christian Kochs05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (i) Christian Kochs
Modell: Maßstab 1:87 – Kabine und Fahrgestell: MEK (sehr umfangreich bearbeitet; teils Eigenbau) – Aufbau: kompletter Eigenbau aus Plastikplatten (nach Original-Maßen) – Frontseilwinde: Eigenbau. – Modell aus der Sammlung Christian Kochs; Fotos und Text: Christian Kochs.
6 FF Unterhaching – Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug LF 10/6
FF Unterhaching – Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 – Fahrgestell: MAN TGL 12.250 – Aufbau: Ziegler – Baujahr: 2012
SANYO DIGITAL CAMERASANYO DIGITAL CAMERA
SANYO DIGITAL CAMERASANYO DIGITAL CAMERA
Modell: Maßstab 1:87 – Fahrerhaus: Herpa (Teileservice, MAN TGM) – Gruppenkabine („Z-Cab“): Herpa LF 16/Ziegler, angepasst und in der Höhe verändert – Aufbau: Gierakowski (Kleinserie) – Rolläden: Evergreen-Profil – Dachkästen: Eigenbau aus Riffelblech von Gehrmann – Schlauchhaspel: Rietze – Kleinteile aus der Bastelkiste – Lackierung: Airbrush (Revell Nr. 31) – Modellbaujahr: 2013. – Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.
5 BF München – Gerätewagen Atemschutz (GW AS)
BF München – Gerätewagen Atemschutz (GW AS) – Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 917 – Aufbau: Hensel Fahrzeugbau – Baujahr: 2001



Modell (Maßstab 1:87) von Herpa (Artikel-Nr. 048 989). Aufbau: sämtliche Fensteröffnungen in den (bedruckten) Aufbau eingeschnitten – Fenstereinsätze: aus dem Modelleisenbahn-Bedarf – Dach: selbstklebende Folie von Bilger – Flügeltüren am Heck graviert – Stilisierte Inneneinrichtung im Aufbau – Ergänzende Decals: DS Design – Kleinteile aus der Bastelkiste – Modellbaujahr: 2014. – Modell, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster.

Der Gerätewagen Atemschutz M–2472 in Aufnahmen aus dem Jahr 2011 und dem Jahr 2017.
4 BF München – Mehrzweckfahrzeug (MZF)
BF München – Mehrzweckfahrzeug (MZF) – Mercedes-Benz Sprinter 311 CDI
BF München MZF M-F 1054 (b) Manfred BaaskeBF München MZF M-F 1054 (e) Manfred BaaskeBF München MZF M-F 1054 (a) Manfred BaaskeBF München MZF M-F 1054 (d) Manfred Baaske
Modell (Maßstab 1:87): Herpa – Zurüstteile: DS-Design – Decals: DS-Design, TL-Decals. – Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.

Das Vorbild: Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI, Ausbau Junghanns. Fotografiert am 11. Mai 2019 während des Blaulicht-Festivals auf der Theresienwiese in München.
3 FF München – „Duo Trabimini“
FF München – „Duo Trabimini“
Funkdienstwagen – Mini One D – Ausbau: Team Öttl – Baujahr: 2005
New Trabi: fiktiv
05 FF München ELW M-FF 1866 (a) plus Trabi fiktiv05 FF München ELW M-FF 9999 (a) fiktiv

Modelle (Maßstab 1:87): Herpa (Mini: Artikel-Nummer 049801; New Trabi: Basis-Modell Artikel-Nummer 023917) – Zurüstteile: Rietze – Decals: TL-Decals, DS-Design. Gestaltung des New Trabi als Funkdienstwagen in Anlehnung an das Modell der FF München von Herpa. Vielen Betrachtern – auch auf Ausstellungen – wird erst nach einem entsprechenden Hinweis bewußt, daß der Trabi nicht der Mini ist. – Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.
2 BF München – Kranwagen KW 45
BF München – Kranwagen KW 45
OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA
Modell (Maßstab 1:87) eines Kranwagens in Anlehnung an den KW 45 (Kennzeichen: M–2417) der Berufsfeuerwehr München – Bausatz von Preiser (Artikel-Nummer 1100) – Krankabine von Wiking 63240 (Grove Autokran Scholpp) – Kleinteile und Decals aus der Bastelkiste – Modellbaujahr: 1999 minus x; „Refurbishment“: 2013. – Modell, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster.

Das Vorbild zum Modell: Liebherr LT 1045, Baujahr 1975. Im Bild links: Foto aufgenommen im Jahr 1979 während der Parade zum Jubiläum 100 Jahre Berufsfeuerwehr München. Bild rechts: Der KW 45 in seiner gewohnten Umgebung auf dem Hof der Feuerwache 9 in Perlach, aufgenommen im Jahr 1981.
1 FF Unterhaching – Drehleiter DL 30
FF Unterhaching – Drehleiter DL 30 – Fahrgestell, Aufbau und Leiterpark: Magirus Deutz – Baujahr: 1969
SANYO DIGITAL CAMERASANYO DIGITAL CAMERASANYO DIGITAL CAMERASANYO DIGITAL CAMERA
Modell (Maßstab 1:87): diverse Komponenten – Fahrgestell (Umbau auf Straßenantrieb), Leiterpark und Korb: Preiser (DLK 23/12, Mercedes-Benz LF 1312/Magirus, Artikel-Nummer [3]1268) – Leiterpodest: Preiser (ebenfalls Artikel-Nummer [3]1268); Umbau auf vorbildgerechte Maße – Leiterturm: Preiser (DL 30 h, Magirus-Eckhauber F 150 D 10, Artikel-Nummer [3]1265) – Fahrerhaus: Roco (TLF, Artikel-Nummer 1366); Umbau auf Straßenantrieb; Grill Eigenbau aus Kunststoffprofilen zur Darstellung der alten Version – Abstützteller: Wiking (Drehleiter Magirus) – Geräteraumtüren: Reinhard Merlau Modellbau (Zubehörsatz Falttüren, Artikel-Nummer 11.020.001a; jeweils umgearbeitet und eingepaßt) – Räder: Roco – Lackierung: Airbrush (Revell Nr. 31) – Decals: eigene Anfertigung. – Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.