Leistungsschau: Modelle aus der Hand unserer Mitglieder

In dieser Rubrik stellen wir, je nach Betätigungsdrang unserer Mitglieder mit dem Hobby, deren Modelle vor.

BF München – Schlauchwagen SW 2000 Tr auf MAN 12.192 FA
BF München – Schlauchwagen SW 2000 Tr auf MAN 12.192 FA
Vorbild: Schlauchwagen SW 2000 (Truppbesatzung) auf MAN 12.192 FA, Baujahr 1987.

Modell: Maßstab 1:87 – Fahrgestell: Preiser – Fahrerhaus: Herpa, modifiziert – Geräteaufbau: Preiser, dem Vorbild durch Kürzungen angepaßt – Zurüstteile: Bastelkiste – Gelbe Warnstreifen: Als Eigenanfertigung aus Folie zugeschnitten. (Modell, Fotos und Text: Albrecht Fritsch.)
FF Unterhaching – Drehleiter mit Korb (DLK 23/12) auf MAN TGM 15.290
Freiwillige Feuerwehr Unterhaching – Drehleiter mit Korb (DLK 23/12) auf MAN TGM 15.290
Vorbild: DLK 23/12 von Magirus (Bezeichnung M 32 L-AS) auf MAN TGM 15.290, Baujahr 2015.


Modell: Maßstab 1:87 – Fahrgestell, Aufbau und Leitersatz: Rietze – Fahrerhaus: Herpa – Kleinteile wie Arbeitsscheinwerfer: DS-Design – Decals: Decalprint, Markus Hawener Modellbau, Eigenanfertigung – Frontwerfer und Lüfter: Shapeways by Markus Hawener – Sonstige Bauteile: Eigenbau aus Plastikprofilen. (Modell, Fotos und Text: Martin Sigl)

BF München – RKW 10 auf Magirus Jupiter (fiktiv)
BF München – RKW 10 auf Magirus Jupiter (fiktiv)

Modell: Maßstab 1:87 – Fahrerhaus, Fahrgestell: Preiser – Aufbau: Gollwitzer (Artikel-Nr. 102) – Zurüstteile zum Beispiel von Weinert: Scheinwerfer, Scheibenwischer – Aufbau-Lackierung mit der Spraydose (RAL 3000) – Farbliche Hervorhebungen mit dem Pinsel. (Modell, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster)
BF München – Einsatzleitwagen (ELW), Volkswagen Amarok (fiktiv)
BF München – Einsatzleitwagen (ELW), Volkswagen Amarok (fiktiv)



Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Wiking – Blaulichtbalken (DBS 4000): Shapeways – Pritschenabdeckung (Riffelblech-Imitation) und Frontblitzer: DS-Design – Farben: Rot (RAL 3000) von Weinert, Weiß, Zinkgelb und Klarlack glänzend von Elita – Decals: DS-Design und Elfinger Decals – Das Modell läßt sich recht gut zerlegen: Doppelkabine und Pritschenaufbau sind zwei Teile, was von großem Vorteil für die Lackierung ist, die recht aufwendig ist. Zunächst die Grundierung in Weiß, dann die Motorhaube und die Heckklappe in Zinkgelb, wobei alle anderen Bereiche abgeklebt werden. Danach die Radausschnitte in Weiß, wiederum bei Abklebung der restlichen Bereiche. Die gelb und weiß lackierten Flächen sind nun abzukleben, so daß die Lackierung der Karosserieteile in Rot erfolgen kann. Nach der Durchtrocknung werden die Decals angebracht und die beiden Karosserieteile mit glänzendem Klarlack überzogen. Pritschenabdeckung: Lackierung in Alufarbe; Finish: Türgriffe in Schwarz seidenmatt, Nebelscheinwerfer in Chromsilber. – Schließlich Zusammenbau und Vervollständigung mit Blaulichtbalken, Frontblitzern und Dachantennen. (Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
BF München – Rundhauber-Mannschaftswagen (und Fahrschulwagen), später umgebaut zum Rüstwagen „Gas“
BF München – Rundhauber-Mannschaftswagen (und Fahrschulwagen), später umgebaut zum Rüstwagen „Gas“
In München war von 1960 mehr als zwanzig Jahre lang ein ungewöhnliches Fahrzeug mit ebenso ungewöhnlicher Biographie stationiert: ein Rundhauber Magirus Mercur 120 mit Staffel-Fahrerhaus und Ladefläche. Letztere war überdacht, ausgestattet mit quer zur Fahrtrichtung stehenden Sitzbänken und war seitlich jeweils mit Stoff-Rollos und mit abklappbaren Ladebordwänden versehen: Das Fahrzeug diente als Mannschafts-Transportwagen für eine nicht (mehr) bekannte Anzahl von Einsatzkräften und Fahrschulwagen der BF München (Kennzeichen M–2147).


Foto 1 bis Foto 4 (aus dem Jahr 1970 oder 1972) – Im Jahr 1965 oder 1966 erfolgte ein Umbau zum Rüstwagen (RW) „Gas“: Die Ladefläche war jetzt bestückt unter anderem mit 44-kVA-Stromaggregat (Siemens-Schuckert), 2 Exhaustoren, 28 Lutten. Die Bezeichnung RW „Gas“ für ein Fahrzeug mit Stromaggregat ist insofern zutreffend, als daß man damals „Gas“ – gemeint war Luft, die mit schädlichen Gasbestandteilen versetzt war – „bekämpft“ hat. Zu diesem Zweck wurde mit Hilfe der Lutten Schadluft eher abgesaugt statt – wie heutzutage vorzugsweise üblich – Frischluft hineingeblasen. Dieses Vorgehen war noch lange Zeit mit dem Lüftungsgerät („Auer-Lüfter“) üblich, das zum Beispiel im RW 2, RW Öl, RW Umweltschutz mitgeführt wurde beziehungsweise wird. Zudem waren früher Gasunfälle beim damaligen Zustand des Stadtgas-Versorgungsnetzes und der damaligen Gerätetechnik nicht nur in Haushalten vermutlich viel häufiger der Grund für Einsätze als heute.
1975 wurde der RW „Gas“ außer Dienst gestellt, das Stromaggregat und die sonstige Beladung (wie Druck- und Saug-Lutten, Kabeltrommeln) in einen Abrollbehälter umgesetzt, das Fahrzeug vom Katastrophenschutz übernommen und auf Reinorange RAL 2004 umlackiert. Im Zentrum für Katastrophenschutz, Heßstraße 120, wurde es als Lkw eingesetzt und keiner speziellen Einheit zugeordnet. Die Aussonderung erfolgte vermutlich im Jahr 1982, als der Nachfolger-Lkw, ein VW-MAN mit Koffer und Ladebordwand, in Dienst gestellt wurde.
Quellen: Hans-Joachim Profeld: Die Feuerwehr München und ihre Fahrzeuge. Band 1: Bis in die 60er Jahre. EOS Verlag, St. Ottilien 1997, Seite 182 f. Außerdem Informationen und Hinweise von Ulrich Dörschel, Stefan Eschenbeck, Klaus Fischer, Hans Putterer, Martin Sigl und Hanns Widl aus dem Kreis der Freunde des Feuerwehr-Modellbau München (FWMM).

Foto 5 – Der Widl Hanns hat in seinem Foto-Archiv tatsächlich ein Foto gefunden auf dem der ehemalige RW „Gas“ in Katastrophenschutz-Orange nach seiner Aussonderung zu sehen ist: „Ich hab das Foto 1984 bei einem Autoverwerter in Moosach durch den Zaun gemacht; mein Interesse galt natürlich dem Eckhauber mit dem Nato-Koffer.“ Und die Frage danach, warum er den KatS-Lkw hinter dem Eckhauber nicht auch gleich fotografiert habe, beantwortet er selbst: „Ja – hätte, wäre, wenn ….“


Foto 6 bis Foto 9 – Modell: Maßstab 1:87. – Mannschafts-Kabine, Fahrgestell: Wiking (ex Drehleiter). – Pritschenaufbau mit höheren Bordwänden: Teile-Fundus. Der Aufbau konnte ohne Änderungen auf das Fahrgestell gesetzt werden. – Vorbildgerechte weitere Erhöhung der Bordwände mit Kunststoffplatten (Bretter-Imitation). – Rollplanen: Eingefärbte Aluminiumfolie. – Beladung: Teile-Fundus. – Anpassung der Trittbretter unter der Kabine. – Änderung des Kabinendachs: Einzelblaulicht anstelle des Doppelblaulichts. – Neu-Lackierung in RAL 3000. – Ausstattungs-Kleinteile zur Vervollständigung. – (Modell, Fotos des Modells und Text: Hanns Widl.)
BF München – Einsatz für den KW 16 bei Trambahn-Eingleisung – Diorama im Maßstab 1:87
BF München – Einsatz für den KW 16 bei Trambahn-Eingleisung – Diorama im Maßstab 1:87
Zu unserer Ausstellung im Rahmen des Tags der offenen Tür in der Hauptfeuerwache der BF München (siehe Rückschau) präsentierte der Widl Hanns sein wunderbares Trambahn-Diorama. Es zeigt ein Einsatz-Szenarium bei einem typischen Straßenbahnunfall: Entgleisung an einer Weiche. Das dargestellte Geschehen fällt in die Zeitspanne zwischen Ende der 1960er Jahre und Anfang der 1970er Jahre. Großer Wert wurde darauf gelegt, diese Epoche authentisch darzustellen. – (Vergößerte Ansicht der Fotos: anklicken.)

Planung des Straßenverlaufs – Zahlreiche Stellproben waren nötig, um einen bogenförmigen Verlauf zu zeigen und gleichzeitig eine optimale Ausnutzung der Grundfläche zu erreichen. Schließlich ergab sich auf einer Grundfläche von 70 mal 30 Zentimetern folgende Situation: Eine „Hauptstraße“ wird zwei Mal von Nebenstraßen gekreuzt.
Straßenbau, Verlegung der Gleise – Flexgleis und Weiche wurden auf der Grundplatte befestigt und als Fahrbahnen Graupappe verwendet. In die Schienenzwischenräume wurde selbstklebende Pflasterfolie eingefügt. Die Verkehrsinseln, Gehwege und Plätze entstanden aus unterschiedlich dicker Pappe, die Struktur der Pflasterung durch Einritzung und Bemalung.

Bau der Gebäude – In die sich so bildenden „Grundstücke“ wurden die Gebäude eingepaßt. Als Baumaterial dienten Bausätzen oder Teile davon, die in freier Kombination zusammengefügt oder auch umgebaut wurden. Hier war der Fundus mit alten Gebäudefronten, Fenstern, Läden sehr nützlich, wobei auch Profile und Platten sowie Karton verwendet wurde.

Trambahn-Trieb- und -Beiwagen – Vorbild: Wagen des Typs J 1.30, sogenannte Kriegsstraßenbahnwagen (KSW; während des Zweiten Weltkriegs entwickelt, 1944 nach München geliefert, ab April 1945 eingesetzt); Hersteller: Fuchs in Heidelberg, daher wurden die Wagen später allgemein Heidelberger genannt. – Modelle: Mit Inneneinrichtung, Führerstand, Verglasung, Beschriftung und Passagieren versehene „Bierkastenmodelle“. Modelle dieser Art gab’s als Werbebeigabe beim Kauf eines Tragls Bier. Nahezu alle namhaften Brauereien und Getränkehersteller boten solche „Bierkastenmodelle“ an. Alle möglichen Modelle konnten das sein; der Maßstab war nicht immer passend, alles war „Made in China“, und etliches wurde gnadenlos kopiert. Diese Modelle wurden natürlich auch gesammelt, auf Börsen getauscht und auch von Händlern vertrieben. Die Straßenbahnmodelle waren etwa im Maßstab 1:87 gehalten, sehr einfach gemacht, hatten aber aus Werbegründen recht passable Aufschriften. Die ersten „Bierkastenmodelle“ tauchten Ende der 1990er Jahre auf, und etwa zehn Jahre später war’s vorbei.

Feuerwehrfahrzeuge – Vorbild: Ein Rüstzug der Berufsfeuerwehr München, bestehend aus dem ELW (BMW 501), den Eckhauber-Fahrzeugen Trocken-Tanklöschfahrzeug TroTLF, Rüstwagen RW 3 St und natürlich dem Kranwagen KW 16, der weiße Kotflügel bekam. Beim Rüstwagen wurden rechts die Aufbau-Türen geöffnet dargestellt und die Beladung nachgebildet. – Modelle: Herpa (ELW) und Preiser (Eckhauber).

Sonstige Fahrzeuge – Epochengerechte Modelle verschiedener Hersteller wie zum Beispiel die Polizei-Streifenwagen, der „Störungswagen“ (Ford Transit) der städtischen Verkehrsbetriebe oder der Getränkelaster (Coca-Cola) auf Ford; des weiteren Modell-Umbauten und Eigenbauten.

Finish
– Die farbliche Gestaltung des Ensembles, die Werbebeschriftung, die Schaufenster und die weitere Ausgestaltung der Straßen mittels Verkehrschildern, Haltestellen, Ampeln und so weiter erwies sich als sehr aufwendig. Auch an die Begrünung wurde gedacht. (Diorama, Modelle, Fotos und Text: Hanns Widl.)
Zum KW 16, dem Original, siehe die Ü-30-Schau (Kranwagen KW 16 der BF München als Einsatz- und als Museumsfahrzeug) mit Fotos des Originals, als der KW noch im Einsatzdienst stand, und mit Fotos diverser Modelle, sowie die Museumsschau (München: KW 16 im Deutschen Museum – Verkehrszentrum); dort ist eine ähnliche Szene mit Original-Fahrzeugen nachgestellt, jedoch mit einem Trambahn-Triebwagen des Typs M.
Feuerwehr-Museum Baaskendorf – Zwei Pärchen auf Mercedes-Benz-Kurzhaubern
Feuerwehr-Museum Baaskendorf: zweimal TLF 16 (Foto 1 bis 4) und zweimal RW 1 (Foto 5 bis 8) auf Mercedes-Benz L 322 im Maßstab 1:160

Foto 1 und Foto 2 – Für das geplante Feuerwehr-Museum konnte sich die FF Baaskendorf zwei Kurzhauber-Pärchen sichern: zwei TLF 16 (Foto 1 bis 4) und zwei RW 1 (Foto 5 bis 8) auf MB L 322, jeweils sowohl mit schwarzen als auch mit weißen Kotflügeln. Der Fototermin für unsere Internet-Seite fand am Gerätehaus der FF Baaskendorf statt.

Foto 3 und Foto 4 – Basisfahrzeug (der Modelle) ist jeweils ein Mercedes-Benz L 322 von Lemke Minis, von denen Fahrerhaus und Fahrgestell übernommen werden.

Foto 5 und Foto 6 – Die Aufbauten für Tanklöschfahrzeug (TLF; Foto 1 bis 4) und für Rüstwagen (RW; Foto 5 bis 8) stammen von FKS-Modellbau Gerd Gehrmann; die Umbau-Sets von FKS bestehen jeweils vor allem aus Geräte-Aufbau, Dachblech, Dachreling und Heck-Aufstiegsleitern. Die Lemke-Fahrgestelle müssen an die Aufbauten angepaßt werden, was ausreichende Erfahrungen im Modellbau voraussetzt: Das Fahrgestell des TLF muß an einer Stelle gekürzt werden, jenes des RW an zwei Stellen. Alles weitere ist dann relativ einfach, da zum Beispiel bei den Dachblechen die Bohrungen für die Relings vorgeätzt sind. Ebenso sind die Bohrungen für die Aufstiegsleitern bereits angedeutet und müssen nur noch aufgebohrt werden.

Foto 7 und Foto 8 – Scheibenwischer und Spiegel stammen ebenfalls von FKS. Die Peilstangen sind aus 0,2-Millimeter-Draht entstanden. Lackiert wurde natürlich in RAL 3000, und zwar mit Farbe von Weinert, die Kotflügel in schwarz seidenmatt sowie weiß seidenmatt und die Aufbauten in glänzendem Klarlack von Elita. Zur Lackierung der Relings, Dachplatten etc. wurde Tamiya flat Alu verwendet und zur Versiegelung und Schutz der Alu-Teile der Sealer von Modelmaster. (Diorama, Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
BF München – Notarztwagen NAW, Mercedes Benz 207 D (fiktiv)
BF München – Notarztwagen NAW, Mercedes Benz 207 D (fiktiv)
Für den „Autobahn-Löschzug“ wählte man beim NAW Anfang der 1980er Jahre eine gelbe Sonder-Lackierung, von der man sich auf den Autobahnen eine bessere Erkennbarkeit erhoffte. Der intern DHL, Dringende-Hilfe-Laster, genannte NAW wurde jedoch aufgrund seiner Farbgebung zu oft mit einem PLF, einem Paket-Liefer-Fahrzeug, verwechselt, so daß er schon Mitte der 1980er Jahre durch einen NAW in roter Lackierung ersetzt wurde.

Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Herpa – In den Kofferaufbau (Beifahrerseite) wurde ein Türfenster eingepaßt, die Hecktüren wurden herausgetrennt und mit den Fenstern nach oben wieder eingesetzt, und als Aufbaudach dient eine weiße Polystyrolplatte. Entsprechende Decals vervollständigen den NAW. (Modelle, Fotos und Text: Karl-Heinz „Charly“ Schuster.)
Bundeswehr-Feuerwehr – FlKfz 3000
Bundeswehr-Feuerwehr – FlKfz 3000
In der Sprache der Worttechniker der Bundeswehr handelt es sich bei einem FlKfz um ein Feuerlösch-Kraftfahrzeug. Das FlKfz 3000 führt 3000 kg Pulver als Löschmittel mit sich; es wird vor allem auf kleineren Flugplätzen eingesetzt. Fahrgestell Faun, Aufbau Arbeitsgemeinschaft Bachert und Ziegler.
05 Y1 BW FlKfz 300005 Y3 BW FlKfz 300005 Y2 BW FlKfz 300005 Y4 BW FlKfz 3000
Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell mit sämtlichen Zubehörteilen (außer Decals): Arsenal M – Gehäuseteile aus Resin (bei Bausätzen dieser Art sind die üblichen Schleifabeiten erforderlich, hauptsächlich die Entfernung der Schwimmhäute in den Fahrerhausfenstern) – Decals: TL (Kennzeichen) und eigener Fundus. (Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
FF Gräfelfing – Führungsfahrzeug, TLF 16 und LF 16 TS
FF Gräfelfing – Führungsfahrzeug, TLF 16 und LF 16 TS
Noch heute fühlt sich einer unserer FWMM-Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Gräfelfing eng verbunden, bei der er sich über Jahrzehnte im Einsatz engagiert hatte. In lebhafter Erinnerung sind ihm die unzähligen Einsatzfahrten zum Beispiel auf dem LF 16 TS. Nun hat er sich einen Wunsch erfüllt und drei der damaligen Fahrzeuge als originalgetreue Modelle nachbilden lassen.
05 FF Gräfelfing 1 ELW u MTW (g) Kopie05 FF Gräfelfing 2 TLF 16 (a) Kopie05 FF Gräfelfing 4 LF 16 TS (g) Kopie
Führungsfahrzeug und Manschaftswagen: VW Bus T 1, ursprünglich rote Stoßstangen; am Heck erster Versuch mit Warnschraffierung.
TLF 16 mit von der Norm erheblich abweichender Beladung (nur zwei Steckleiterteile, kein mitgeführter Reservereifen).
LF 16 TS, Baujahr 1965, zwischen 1990 und 2010 bei der FF Zschorlau, seit 2010 wieder bei der FF Gräfelfing als Oldtimer.
05 FF Gräfelfing 5 MTW (ai), Manfred für Udo05 FF Gräfelfing 6 TLF 16 (ai), Manfred für Udo05 FF Gräfelfing 7 LF 16 TS (gi), Manfred für Udo05 FF Gräfelfing 8 MTW, TLF, LF Manfred für Udo
Modelle: Maßstab 1:87. – Führungsfahrzeug: Brekina; Decals von DS-Design nach Vorlage; Kennzeichen eigene Anfertigung. – TLF 16: Basismodell Wiking, Aufbau Preiser, Decals von DS-Design nach Vorlage, Kennzeichen eigene Anfertigung. – LF 16 TS: Basismodell Preiser, Aufbau von Reinhard-Merlau-Modellbau, Decals von DS-Design nach Vorlage, Kennzeichen eigene Anfertigung. Modell hier ohne fahrbare Haspel (alte Ausführung), um die freie Sicht auf das aufwendig und umfangreich geänderte Heck nicht zu beeinträchtigen. (Modelle, Modell-Fotos und Text: Manfred Baaske.)
FF Baaskendorf – Restaurierung LLG und LF 8 – Diorama im Maßstab 1:160
FF Baaskendorf – Restaurierung LLG und LF 8, Mercedes-Benz L 1500 – Diorama im Maßstab 1:160
Kleiner Festakt am Gerätehaus nach Abschluß der Restaurierung; es spielten die Sallacher Buam
05 FF Allach LLG-TSA (ai)2 Spur N Manfred Baaske05 FF Allach LF 8-TSA (ai)1 Spur N Manfred Baaske
05 FF Allach LLG-TSA (bi)2 Spur N Manfred Baaske05 FF Allach LF 8-TSA (bi)2 Spur N Manfred Baaske
05 FF Allach LLG-TSA (ei)2 Spur N Manfred Baaske05 FF Allach LF 8-TSA (ei)2 Spur N Manfred Baaske
Modelle: Maßstab 1:160 – Fahrgestell, Fahrerhaus, Aufbau und Dachbeladung des LLG und des LF 8 (jeweils mit TSA) von N-Spur-Blaulicht: unlackierter Kunststoff (3-D-Druck), Tiefziehverglasung, Ätzplatine aus Neusilber. Aufarbeitung und Lackierung in den FWA, den Fahrzeug-Werken Allach (Lackierung: Tannengrün RAL 6009 von Elita und Feuerrot RAL 3000 von Weinert, jeweils Airbrush). – Weitere Fahrzeugmodelle: Wiking, Herpa, Busch. – Gerätehaus: Hogos Finest. – Figuren: Preiser, Busch. – (Diorama, Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
Feuerwehr-Einsatz bei Chemie-Unfall – Diorama im Maßstab 1:160
Feuerwehr-Einsatz bei Chemie-Unfall – Diorama im Maßstab 1:160
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Das Diorama entstand als Beitrag zu einem Wettbewerb der N-Bahn-Freunde München e. V. Eine der Bedingungen des Wettbewerb war die Grundflächen-Größe DIN A4. – Fahrzeug-Modelle: Busch, Rietze, Wiking; Gabelstapler: Weißmetall-Modell aus den USA; alle Fahrzeuge (bis auf RTW und LF mit gelben Anschriften, das durch ein anderes Modell mit offenen Rollos ersetzt wird) neu lackiert und mit Kleinserien-Teilen von FKS-Modellbau Gerd Gehrmann ausgerüstet. – Gebäude und Regale: DM-Toys (Lasercut-Modelle), überarbeitet und zum Teil neu lackiert. – „Betonplatten“: Nachgebildet aus einzeln zugeschnittenen Fotokartonteilen und gealtert. – Figuren: Noch, Preiser und ein Kleinserien-Hersteller; sämtliche Feuerwehr-Figuren per Hand bemalt. – Eisenbahn-Modelle: Arnold; komplett überarbeitet (zum Beispiel Modell-Kupplungen ersetzt durch originalgetreue Kupplungs-Nachbildungen). – (Diorama, Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
BF München – Drehleiter DL 30, Allrad-Antrieb (sog. GDL, Gelände-Drehleiter)
BF München – Drehleiter DL 30, Allrad-Antrieb (sog. GDL, Gelände-Drehleiter) – Magirus 200 D 16 A – Baujahr: 1965
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Modell: Maßstab 1:87 – Fahrerhaus, Fahrgestell: Preiser (ZB 6/24, Artikel-Nr. 1202) – Podium, Leiterablage: Eigenbau – Riffelblech: FKS Gehrmann – Leiterpark, Drehstuhl: Preiser (Magirus-DL, Artikel-Nr. 31265); Drehstuhl durch Evergreen-Platten dem Vorbild angepaßt – Abstützungen: Preiser (Wechsellader) – Handgriffe, Kühlergrill: Dirk-Wiesner-Modellbau – Lackierung: Elita-Farben (Airbrush) – Decals: Markus Hawener, Preiser, eigene Anfertigung. (Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.)
BF München – Mobile Brand-Simulations-Anlage (MoBSA)
BF München – Mobile Brand-Simulations-Anlage (MoBSA) – Sattelauflieger (Größenordnung: 40-Fuß-Container) – Baujahr: 2008
05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (h)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (g)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (d)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (a)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (b)1.2 Martin Sigl05 BF München Mob. Brand-Sim.-Anl. (i)1.2 Martin Sigl

Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Herpa (Artikel-Nr. 296878, Mercedes-Benz Actros Jumbokoffer-Sattelzug Feuerwehr München) – Da bei diesem Herpa-MoBSA-Modell jedoch alle Applikationen lediglich aufgedruckt sind, und auch die Grundmaße nicht mit dem Original im Einklang stehen, wurde der Auflieger zerschnitten und auf die richtigen Maße in 1:87 gebracht. – Türrahmen, Lüftungsgitter, Turm auf dem Dach usw. entstanden aus Profilen von Evergreen und aus Silberdraht. – Riffelblech, komplettes Geländer und Eingangspodest wurden von FKS-Modellbau Gerd Gehrmann gefertigt. – Lackierung: Aqua Color von Revell (Airbrush) – Decals: eigene Anfertigung. (Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.)
FF München, Abteilung Allach – Mehrzweckfahrzeug (MZF)
FF München, Abteilung Allach – Mehrzweckfahrzeug (MZF) – Volkswagen Transporter T 5 – Ausbau: Compoint Fahrzeugbau – Baujahr: 2010
05 FF Allach MZF M-F 1200 Vorbildfoto (a) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 Vorbildfoto (e) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (a) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (e) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (d) Manfred Baaske05 FF Allach MZF M-F 1200 (b) Manfred Baaske
Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell: Rietze (T 5, langer Radstand) mit etlichen Modifikationen – Frontpartie: ersetzt („Facelifting“ beim Vorbild) durch ein entsprechendes Teil eines T 5 von Wiking (Tip von Dominik Gersbeck, Modellbauer und Mitglied der FF Allach) – Anpassung der Bodengruppe – Heckklappe verspachtelt und Darstellung der vorbildgerechten beiden Heck-Flügeltüren durch Gravuren und selbst angefertigte Decals – Nachbildung der Türscharniere und der Tür-Anschlagsdämpfer – Lackierung: RAL 3000 (Airbrush) – Decals: eigene Anfertigung. – Diesem Modell sollen weitere aktuelle und historische Fahrzeuge der FF Allach folgen; die Nachbildung des Gerätehauses steht bereits. (Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
WF Flughafen München – Rettungstreppenfahrzeug
WF Flughafen München – Rettungstreppenfahrzeug – Fahrgestell: Mercedes-Benz Actros 1846 AK – Aufbau: Rosenbauer – Baujahr: 2010
05 WF MUC RTF (b) Manfred u Max Sturm05 WF MUC RTF (a) Manfred u Max Sturm05 WF MUC RTF (c) Manfred u Max Sturm05 WF MUC RTF (e) Manfred u Max Sturm
Modell: Maßstab 1:87 – Grundmodell Herpa – Aufbau: kompletter Eigenbau (u. a. diverse Kleinteile aus der Bastelkiste) – Treppe läßt sich ausfahren, ebenso die vordere Plattform auf der Stoßstange. (Modell, Fotos und Text: Manfred und Max Sturm.)
FF Bad Tölz – Tanklöschfahrzeug TLF 8/13
FF Bad Tölz – Tanklöschfahrzeug TLF 8/13 – Fahrgestell: Mercedes-Benz Unimog 416 – Aufbau: Rosenbauer – Baujahr: 1974
Vorwiegend für die Brandbekämpfung im unwegsamen Gelände, aber auch zur kleinen, technischen Hilfeleistung (Frontseilwinde 50 kN) – Besatzung: 1/4 (Sondergenehmigung) – Seinerzeit erstes Feuerwehr-Fahrzeug mit Rosenbauer-Aufbau im süddeutschen Raum – Das TLF ist bestens gepflegt heute noch erhalten
05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (g) Christian Kochs05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (h) Christian Kochs05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (a) Christian Kochs05 FF Bad Tölz TLF 8-13 TÖL-321 (i) Christian Kochs
Modell: Maßstab 1:87 – Kabine und Fahrgestell: MEK (sehr umfangreich bearbeitet; teils Eigenbau) – Aufbau: kompletter Eigenbau aus Plastikplatten (nach Original-Maßen) – Frontseilwinde: Eigenbau. (Modell aus der Sammlung Christian Kochs; Fotos und Text: Christian Kochs.)
FF Unterhaching – Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug LF 10/6
FF Unterhaching – Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug LF 10/6 – Fahrgestell: MAN TGL 12.250 – Aufbau: Ziegler – Baujahr: 2012
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Modell: Maßstab 1:87 – Fahrerhaus: Herpa (Teileservice, MAN TGM) – Gruppenkabine („Z-Cab“): Herpa LF 16/Ziegler, angepasst und in der Höhe verändert – Aufbau: Gierakowski (Kleinserie) – Rolläden: Evergreen-Profil – Dachkästen: Eigenbau aus Riffelblech von Gehrmann – Schlauchhaspel: Rietze – Kleinteile aus der Bastelkiste – Lackierung: Airbrush (Revell Nr. 31) – Modellbaujahr: 2013. (Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.)
BF München – Gerätewagen Atemschutz (GW AS)
BF München – Gerätewagen Atemschutz (GW AS) – Fahrgestell: Mercedes-Benz Atego 917 – Aufbau: Hensel Fahrzeugbau – Baujahr: 2001
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Modell (Maßstab 1:87) von Herpa (Artikel-Nr. 048 989). Aufbau: sämtliche Fensteröffnungen in den (bedruckten) Aufbau eingeschnitten – Fenstereinsätze: aus dem Modelleisenbahn-Bedarf – Dach: selbstklebende Folie von Bilger – Flügeltüren am Heck graviert – Stilisierte Inneneinrichtung im Aufbau – Ergänzende Decals: DS Design – Kleinteile aus der Bastelkiste – Modellbaujahr: 2014. (Modell, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster.)
BF München – Mehrzweckfahrzeug (MZF)
BF München – Mehrzweckfahrzeug (MZF) – Mercedes-Benz Sprinter 311 CDI
BF München MZF M-F 1054 (b) Manfred BaaskeBF München MZF M-F 1054 (e) Manfred BaaskeBF München MZF M-F 1054 (a) Manfred BaaskeBF München MZF M-F 1054 (d) Manfred Baaske
Modell (Maßstab 1:87): Herpa – Zurüstteile: DS-Design – Decals: DS-Design, TL-Decals. (Modell, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
FF München – „Duo Trabimini“
FF München – „Duo Trabimini“
Funkdienstwagen – Mini One D – Ausbau: Team Öttl – Baujahr: 2005
New Trabi: fiktiv
05 FF München ELW M-FF 1866 (a) plus Trabi fiktiv05 FF München ELW M-FF 9999 (a) fiktiv

Modelle (Maßstab 1:87): Herpa (Mini: Artikel-Nummer 049801; New Trabi: Basis-Modell Artikel-Nummer 023917) – Zurüstteile: Rietze – Decals: TL-Decals, DS-Design. Gestaltung des New Trabi als Funkdienstwagen in Anlehnung an das Modell der FF München von Herpa. Vielen Betrachtern – auch auf Ausstellungen – wird erst nach einem entsprechenden Hinweis bewußt, daß der Trabi nicht der Mini ist. (Modelle, Fotos und Text: Manfred Baaske.)
BF München – Kranwagen KW 45
BF München – Kranwagen KW 45
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Modell (Maßstab 1:87) eines Kranwagens in Anlehnung an den KW 45 (Kennzeichen: M–2417) der Berufsfeuerwehr München – Bausatz von Preiser (Artikel-Nummer 1100) – Krankabine von Wiking 63240 (Grove Autokran Scholpp) – Kleinteile und Decals aus der Bastelkiste – Modellbaujahr: 1999 minus x; „Refurbishment“: 2013. (Modell, Fotos und Text: Karl-Heinz Schuster.)
FF Unterhaching – Drehleiter DL 30
FF Unterhaching – Drehleiter DL 30 – Fahrgestell, Aufbau und Leiterpark: Magirus Deutz – Baujahr: 1969
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Modell (Maßstab 1:87): diverse Komponenten – Fahrgestell (Umbau auf Straßenantrieb), Leiterpark und Korb: Preiser (DLK 23/12, Mercedes-Benz LF 1312/Magirus, Artikel-Nummer [3]1268) – Leiterpodest: Preiser (ebenfalls Artikel-Nummer [3]1268); Umbau auf vorbildgerechte Maße – Leiterturm: Preiser (DL 30 h, Magirus-Eckhauber F 150 D 10, Artikel-Nummer [3]1265) – Fahrerhaus: Roco (TLF, Artikel-Nummer 1366); Umbau auf Straßenantrieb; Grill Eigenbau aus Kunststoffprofilen zur Darstellung der alten Version – Abstützteller: Wiking (Drehleiter Magirus) – Geräteraumtüren: Reinhard Merlau Modellbau (Zubehörsatz Falttüren, Artikel-Nummer 11.020.001a; jeweils umgearbeitet und eingepaßt) – Räder: Roco – Lackierung: Airbrush (Revell Nr. 31) – Decals: eigene Anfertigung. (Modell, Fotos und Text: Martin Sigl.)